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Zoo Leipzig zieht positive Jahresbilanz

am . Veröffentlicht in Leipzig

Zoo Leipzig zieht positive JahresbilanzLeipzig. Der nächste Höhepunkt in der Geschichte des Leipziger Zoos wird im nächsten Jahr mit der Eröffnung der Tropenhalle Gondwanaland stattfinden. Insofern war das Jahr 2010 ein normales Jahr, ohne Neueröffnungen. Dennoch war Zoodirektor Jörg Junhold zufrieden mit den vergangenen Monaten.

 

 

 

 

Das Wetter hatte es 2010 nicht gut gemeint mit dem Zoo Leipzig. Das Jahr begann mit einem außergewöhnlich langen und harten Winter, der nicht zum Zoo-Besuch animierte. Der folgende Sommer war ebenso extrem, an den heißen Tagen des Hochsommers tummelten sich die Leipziger lieber an den Seen und in den Freibädern als den Tieren einen Besuch abzustatten. Dennoch wird der Leipziger Zoo bis zum Jahresende etwa 1,5 Millionen Besucher zählen können. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich die Sonderveranstaltungen wie das Osterspektakel mit mehr als 11.000 Besuchern, das Pfingstfest mit über 17.000 Besuchern oder die Dschungelnacht, zur der mehr als 13.000 Gäste in den Zoo strömten. Auch die 3.170 von Zoolotsen geführten Touren sprechen für die anhaltende Attraktivität des Zoos.
Mit Blick auf den zoologischen Bereich spricht Junhold von einem “Zoojahr mit Höhen und Tiefen.“ Besondere Tiefpunkte waren dabei sicher der Tod der Giraffen Knöpfchen, Jamala und Knopf. Auch bei den Amurtigern hieß es Abschied nehmen, kurz nacheinander verstarben die 18jährige Tigerin Conny und ihr langjähriger Partner Tommy. Für die Höhepunkte sorgten in Zoos seltene Aufzuchterfolge bei den Leoparden. So konnten sich Mitarbeiter und Gäste über die erfolgreiche Aufzucht von Schneeleopardendrillingen und einem kleinen Amurleoparden freuen. Dazu kamen Zuchterfolge bei den Anoas, Gänsegeiern, Pustelschweinen, Giraffen und Hyänen.

Zoo Leipzig zieht positive Jahresbilanz

 

Stolz blickt der Zoo Leipzig auch auf das Engagement im Bereich des Artenschutzes außerhalb der eigenen Anlagen. Erfolgreich verläuft ein Projekt zur Aufzucht von Nasenfröschen in Chile, ein Schutzprogramm für das seltene Sabah-Nashorn wurde ebenfalls initiiert.
Traditionell agiert der Zoo Leipzig aktiv in den Erhaltungsprogrammen der zoologischen Gärten. 34 Europäische Artenerhaltungsprogramme stehen derzeit auf der Agenda der Leipziger. Das internationale Engagement wird sich im kommenden Jahr noch verstärken, wenn Zoodirektor Junhold ab Herbst 2011 für zwei Jahre die Präsidentschaft des Weltverbandes der Zoos und Aquarien  (WAZA) übernimmt.

(ine)

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