Fahndungsbild und Massen-Gentest - Die Luft wird dünner

Fahndungsbild und Massen-Gentest Die Luft wird dünnerOldenburg. Die Luft wird dünner für die Holzklotzwerfer, denn die Polizei zieht nun alle Register. Mit Phantombild, Fernsehfahndung und nun noch die Planung eines Massen-Gentests.


Die Strategie der Polizei ist klar, denn nun wird der Druck auf die Täter des tödlichen Holzklotz-Anschlages stetig erhöht. Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen nun die Möglichkeit eines Massengentest, bei dem etwa 1.200 Jugendliche aufgerufen werden eine Speichelprobe abzugeben. Die Beamten wollen den Gentest vorerst auf den Umkreis des Tatortes eingreszen.
Die Untersuchung des zur Tat genutzten Holzklotzes soll DNA und Faserspuren zum Vorschein bringen, die entscheidend für die Ermittlungen sein sollen. Am Ostersonntag war eine zweifache Mutter vor den Augen ihrer Familie getötet worden, als Unbekannte einen Holzklotz von einer Autobahnbrücke geworfen haben. Im ersten Schritt sollen allerdings erst einmal die gesicherten Spuren mit den Gen-Datenbanken der Ermittler abgleichen werden. Sollte das nichterfolgreich sein schließen die verantwortlichen Ermittler einen Massen-Gentest nicht mehr aus.
Nach der Veröffentlichung des Phantombildes sind aber schon viele Hinweise bei der Polizei eingegangen, die zurzeit noch ausgewertet werden.

(msc)

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