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Viele Schlecker-Filialen in Sachsen von Schließungsplänen betroffen

am . Veröffentlicht in Wirtschaft

Viele Schlecker-Filialen in Sachsen von Schließungsplänen betroffenLeipzig/Ehingen. Der Insolvenzverwalter der Drogeriekette Schlecker hat seine Pläne zur Schließung von rund 2.000 Filialen bekannt gegeben. Auch viele Filialen in Sachsen sind von den Plänen betroffen.

 

 

 

Im Rahmen der Sanierung der insolventen steht der Insolvenzverwalter nun vor der Entscheidung, welche der rund 7.500 Filialen in Deutschland geschlossen werden müssen. Am Dienstag wurde nun eine vorläufige Liste der geplanten Schließungen veröffentlicht.
Allein in den drei sächsischen Metropolen Chemnitz, Dresden und Leipzig sollen 27 Filialen geschlossen werden. Hinzu kommen dann noch mehrere Filialen in anderen Städten und Gemeinden von Sachsen. So sollen unter Anderem in Filialen Altenberg, Aue, Bad Düben, Bennewitz, Bernstadt (auf dem Eigen), Borna, Brandis, Delitzsch, Döbeln, Eilenburg, Freiberg, Görlitz, Grimma, Hainichen, Hoyerswerda, Königstein, Lichtenstein, Löbau, Lohsa, Meißen, Niesky, Sebnitz, Pirna, Plauen, Rackwitz, Waldheim, Wurzen, Zittau, Zschortau und Zwickau von den Schließungsplänen betroffen sein. Die bundesweite Liste der Schließungen ist 40 Seiten lang.
Wie es hieß habe die jetzt veröffentlichte Liste noch vorläufigen Charakter. Die Unternehmensführung und der Insolvenzverwalter will die Verhandlungen mit dem Betriebsrat und Gewerkschaft ver.di erst abschließen, bevor man sich zur endgültigen Schließung der Filialen äußern kann.
Von Gewerkschaftsseite wurde eine intensiviere Zusammenarbeit mit den Betriebsräten angekündigt.
Ab Donnerstag soll es bundesweit Betriebsversammlungen und Mitgliederversammlungen geben, um die Beschäftigten über den aktuellen Stand der Verhandlungen zu informieren. “Es muss jetzt mit Hochdruck daran gearbeitet werden, die erforderlichen Rahmenbedingungen für eine Transfergesellschaft zu schaffen. Die vorliegenden Listen geben lediglich Aufschluss über die zu schließenden Filialen, was nicht die Schlussfolgerung impliziert, dass auch die dort beschäftigten Kolleginnen von einer Kündigung bedroht seien.“, erklärte Jörg Lauenroth-Mago, der zuständige Fachbereichsleiter für den Handel in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Nach Gewerkschaftsangaben kann der Insolvenzverwalter erst Abschluss der Verhandlungen über die Kriterien für eine Sozialauswahl arbeitsrechtliche Schritte einleiten.

(msc)

 

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