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Streik des Sicherheitspersonals am Flughafen Leipzig/Halle ohne große Behinderungen

am . Veröffentlicht in Wirtschaft

Streik des Sicherheitspersonals am Flughafen Leipzig/Halle ohne große BehinderungenLeipzig. Der Streik des Sicherheitspersonals der Firmen Securitas und Kötter am Leipzig/Halle Airport verlief am gestrigen Montag ohne größere Einschränkungen des Flughafenbetriebes.

 

 


Etwa 50 Mitarbeiter der beiden für die Personen- und Gepäckkontrolle sowie die Bewachung und Streifentätigkeit am Flughafen Leipzig/Halle zuständigen Sicherheitsfirmen waren am gestrigen Montagnachmittag dem Streikaufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di gefolgt. Sie unterstrichen so ihre Forderung nach einer signifikanten Lohnerhöhung, da derzeit das Lohnniveau an der unteren Grenze der bundesweit für Luftfahrtsicherheitspersonal gezahlten Gehälter liegt. Das aktuelle Angebot der Arbeitgeber, erklärte die ver.di-Verantwortliche Christel Tremel, liege immer noch unter dem in Berlin gezahlten Stundenlohn.
Anders als vor zwei Wochen, als der erste Warnstreik mitten in die Herbstferien fiel und zu langen Schlangen an den Sicherheitsschleusen führte, konnte der Betrieb der Personenkontrollen diesmal ohne große Beeinträchtigung aufrecht erhalten werden. Betroffen waren im Streikzeitraum von 14 bis 22 Uhr 15 Flugzeuge mit maximal 900 Passagieren. Mitte Oktober waren vom Streik 30 Flüge mit 2.200 Passagieren betroffen.

Streik des Sicherheitspersonals am Flughafen Leipzig/Halle ohne große Behinderungen


Wie Tremel betonte, sei trotz des Streiks die Sicherheit am Flughafen gewährleistet. Es sei selbstverständlich, dass vitale Bereiche auch im Streikfall nicht vernachlässigt würden.
Insgesamt arbeiten im Sicherheitsbereich des Flughafens, für den ein neuer Tarifvertrag ausgehandelt werden soll, etwa 180 Mitarbeiter bei den Firmen Securitas und Kötter. “Je nach sozialem Umfeld ist das derzeit gezahlte Gehalt nicht ausreichend zum Leben“, so Tremel. “Da macht es schon einen großen Unterschied, ob man einen ebenfalls verdienenden Partner hat oder eben allein lebt und eventuell noch ein Kind ernähren muss.“ Die Gewerkschaft fordert eine Anhebung des Stundenlohnes von derzeit 7,54 Euro auf 10,00 Euro.

(ine)

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