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Weniger Auszubildende im Leipziger Handwerk

am . Veröffentlicht in Wirtschaft

Weniger Auszubildende im Leipziger HandwerkLeipzig. Für das neue Ausbildungsjahr sind im Kammerbezirk der Handwerkskammer (HWK) Leipzig etwa 20 Prozent weniger Ausbildungsverträge geschlossen worden als vor einem Jahr.

 

 

Informationen der HWK Leipzig zufolge werden 663 junge Frauen und Männer demnächst ihre Ausbildung in den Handwerksbetrieben beginnen, fast 20 Prozent weniger als im letzten Jahr. Zugleich stehen in der Lehrstellenbörse noch über 160 Ausbildungsplätze zur Verfügung. “Unsere Betriebe brauchen den Nachwuchs dringend“, hofft Dagmar Ehnert, Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer, auf weitere Bewerbungen. “Qualifizierte Bewerber haben nicht nur gute Aussichten auf eine Lehrstelle sondern auch auf eine schnelle Karriere nach erfolgreichem Abschluss.“
Die meisten Lehrverträge wurden in den Berufen Kraftfahrzeugmechatroniker, Elektroniker, Friseur und Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik abgeschlossen. Für diese Berufe gibt es aber ebenso noch unbesetzte Lehrstellen wie in 38 weiteren.
Jugendlichen, die noch unentschlossen sind, empfiehlt die Hauptgeschäftsführerin, sich über die mehr als 130 Berufe und Karrierechancen im Handwerk zu informieren. Das gehe beispielsweise über die Internetplattform der Handwerkskammer. Am besten sei es aber, Praktika in unterschiedlichen Unternehmen zu machen. “Dabei lernt man den Alltag im Betrieb kennen und kann besser einschätzen, worauf es in dem jeweiligen Beruf ankommt. Außerdem kann man beim potentiellen Ausbilder punkten“, so Ehnert.
Die Lehrstellenbörse und Praktikumsbörse der HWK Leipzig sind online auf der Homepage der Handwerkskammer www.hwk-leipzig.de in der Rubrik “Ausbildung/ Wege ins Handwerk“ zu finden.

(ine)

 

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