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SWL-Tochter Netz Leipzig GmbH muss Kunden von Care Energy weiter beliefern

am . Veröffentlicht in Wirtschaft

SWL-Tochter Netz Leipzig GmbH muss Kunden von Care Energy weiter beliefernLeipzig. Nach einer Entscheidung des Landgerichts Leipzig vom 07.10.2013, muss die Netz Leipzig GmbH die Kunden der mk-energy group mit seiner Handelsmarke "Care-Energy"  weiter mit Strom versorgen.

 

 


Bereits am Montag entschied der Vorsitzende Richter am Landgericht André Jolas mittels einstweiliger Verfügungen, dass die Stadtwerke-Tochter Netz Leipzig GmbH und die Delitzsch Netz GmbH die Kunden von Care Energy auch weiterhin versorgen müssen.
Wie ein Sprecher des Landgerichtes bestätigte, müssen die Netzbetreiber Delitzsch Netz GmbH und  Netz Leipzig GmbH laut dieser Verfügungen, der mk-energy die Nutzung der lokalen Netze wieder uneingeschränkt gestatten.
Die jetzt ergangenen einstweiligen Verfügungen gegen die Netz Leipzig GmbH und die Delitzsch Netz GmbH bedeuten für die Kunden, dass sie durchgängig von Care-Energy versorgt worden sind und sich zu keinem Zeitpunkt in der teuren Grundversorgung befunden haben, hieß es von Seiten  der mk-group.
“Dieses eindeutige Ergebnis haben wir erwartet: Die Kündigung der Verträge durch die Delitzsch Netz GmbH war nichts anderes als ein plumper Versuch, unsere Arbeit rechtswidrig zu behindern. Die Delitzsch Netz GmbH hat bis zuletzt schamlos versucht, ihre Position als Monopolist mit der Herrschaft über die Netze zu Lasten des Wettbewerbs und der Kunden zu missbrauchen. Wir erwarten, dass die Delitzsch Netz GmbH unsere Kunden in ihrem Netzgebiet über ihr Fehlverhalten und die Fortsetzung der Versorgung durch “Care-Energy” informiert. Es bleibt zu hoffen, dass dies mit der gleichen Geschwindigkeit geschieht, mit der voreilig über die rechtswidrige Kündigung der Verträge mit uns informiert worden ist. In den kommenden Tagen werden wir entscheiden, ob und in welchem Umfang wir die Delitzsch Netz GmbH auf Grund des rechtswidrigen, vorsätzlich geschäftsschädigenden Verhaltens auf Schadensersatz verklagen.”, kommentierte Martin Kristek, Inhaber und Geschäftsführer der mk-group, der die Marke “Care-Energy” gehört.
Die Stadtwerke Leipzig, zu denen die Netz Leipzig gehört, haben noch am Dienstag mitgeteilt, dass sie gegen die einstweilige Verfügung Widerspruch einlegt haben. Des Weiteren strebe man eine möglichst rasche Entscheidung im  Hauptverfahren an.
Das Unternehmen teilte aber auch mit, dass man, wie vom Gericht aufgegeben, von der Behauptung abstand nehme, der Lieferantenrahmenvertrag Strom sei in Folge der Nichteinhaltung von Pflichten aus diesem Vertrag mit Wirkung zum 30.09.2013 wirksam gekündigt worden.
Gegen die von mk-energy erhobenen Vorwürfe verwehrte sich das Unternehmen. "Wir halten uns strikt an den Grundsatz der Gleichbehandlung aller Versorgungsunternehmen, die Strom durch unser Netz leiten wollen. Das setzt allerdings voraus, dass Zahlungsverpflichtungen aus dem Lieferantenrahmenvertrag ordnungsgemäß eingehalten werden. mk-energy ist dieser Verpflichtung in der Vergangenheit nicht ordnungsgemäß nachgekommen.", erklärte Geschäftsführer der Netz Leipzig Jan Fuhrberg-Baumann, in der Mitteilung vom Dienstag.

(msc)

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