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Wieder mehr Arbeitslose in Leipzig

am . Veröffentlicht in Wirtschaft

Wieder mehr Arbeitslose in LeipzigLeipzig. Die Zahl der Arbeitslosen ist in Leipzig im Juli 2012 angestiegen. Die Agentur für Arbeit Leipzig zählte für Leipzig 30.349 arbeitslose Männer und Frauen, im Juni waren es noch 29.888.

 

 

 

 

 


Damit lag die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk, zu dem außer Leipzig auch Delitzsch, Eilenburg, Borna und Geithain gehören, bei 10,9 Prozent nach 10,8 Prozent im Vormonat, in der Stadt Leipzig stieg die Arbeitslosenquote von 11,2 auf 11,4 Prozent. Im Juli 2011 lag die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk aber noch bei 12,4 Prozent. Damit sank die zahle der Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahresmonat um 5.433 Personen. Die Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Leipzig, Beate Beier, geht auch davon aus, dass die Arbeitslosenzahl im August wieder sinken wird. “Meine Prognose für den nächsten Monat ist positiv“, so Beier. “Wenn der Verlauf der Entwicklung der Arbeitslosigkeit wie im vergangenen Jahr sein wird und dagegen spricht nach meiner Beobachtung gegenwärtig nichts, dann wird die Zahl der Arbeitslosen im nächsten Monat wieder zurückgehen.“
Auch bundesweit war ein leichter Anstieg der Arbeitslosenzahl zu verzeichnen. Hier stieg die Arbeitslosenzahl gegenüber Juni um 67.000 auf 2.876.000 arbeitslose Menschen. Die Arbeitslosenquote betrug damit 6,8 Prozent.
Trotz des leichten Anstiegs der Arbeitslosenzahl im Juli zeigte sich Wirtschaftsminister Philipp Rösler zuversichtlich, da im Jahresvergleich weiter eine positive Tendenz zu erkennen ist. “Die Fortschritte werden zwar kleiner, der Arbeitsmarkt bleibt aber in der Spur“, so Rösler. “Auch im zweiten Quartal 2012 haben unsere Unternehmen unter dem Strich neue Arbeitsplätze geschaffen. Die deutsche Wirtschaft verspürt zwar Gegenwind aus dem europäischen Umfeld und die konjunkturellen Risiken sind heute höher als zu Jahresbeginn. Aufgrund unserer robusten Binnenkonjunktur und einer ausgezeichneten internationalen Wettbewerbsfähigkeit erwarten wir aber nach wie vor ein moderates Wachstum der deutschen Wirtschaft im zweiten Halbjahr.“

(ine)

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