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Gemeinsames Forschungsprojekt von Sachsen und Abu-Dhabi gestartet

am . Veröffentlicht in Wirtschaft

Gemeinsames Forschungsprojekt von Sachsen und Abu-Dhabi gestartetAbu Dhabi/Dresden. Die TU Dresden und des Masdar Institute of Science and Technology in Abu Dhabi haben am Donnerstag ein gemeinsames Forschungsprojekt in Abu-Dhabi gestartet.

 

 




Zukünftig sollen Technologien und Herstellungsverfahren für noch leistungsfähigere Chips, unter anderem so genannte 3D-Chips, für die Halbleiterindustrie in einem gemeinsamen Forschungsprojekt der TU Dresden und des Masdar Institute of Science and Technology in Abu Dhabi entwickelt werden. Der Startschuss des Projektes mit dem Namen “TwinLab3D-Stacked Chips (3DSC)“ fiel am Donnerstag in Abu Dhabi.
Der “Startschuss“ für das “TwinLab“ fiel im Beisein des Chefs der Sächsischen Staatskanzlei, Staatsminister Johannes Beermann, sowie eines der Gründer des “TwinLab“ und Inhabers der Professur für Mobile Nachrichtensysteme an der TU Dresden, Prof. Gerhard Fettweis. Wie es aus der Sächsischen Staatskanzlei hieß, soll ein Teil des Projekts im Emirat und der andere Teil in Dresden realisiert werden.
“Unsere kontinuierliche und engagierte Arbeit im Sächsich-Emiratischen Ausschuss trägt Früchte. Ich freue mich ganz besonders darüber, dass wir heute das erste gemeinsame Forschungsprojekt auf den Weg gebracht haben. Es wird junge Wissenschaftler aus Sachsen und Abu Dhabi zusammenbringen und ihre gemeinsamen Forschungsaktivitäten intensiv unterstützen.“, sagte Staatsminister Johannes Beermann in diesem Zusammenhang.
Sowohl in Dresden als auch in Abu-Dhabi werden anfangs je zehn bis zwölf Doktoranden arbeiten. Zudem sollen die Dresdner für ein paar Monate in der Wüstenregion forschen, während die Wissenschaftler aus Abu Dhabi an die Elbe kommen. “Ich bin davon überzeugt, dass die Nachwuchswissenschaftlicher viele kreative und innovative Forschungsergebnisse entwickeln, die dann wiederum für die Industrie von Interesse sein werden.“, so Beermann, der hofft, dass das “TwinLab“ der Auftakt für viele weitere gemeinsame Projekte in Wissenschaft und Forschung sei.
Auf der Agenda des dreitägigen Besuches von Staatsminister Beermann in den Vereinigten Arabischen Emiraten standen noch mehrere weitere Termine. Am Freitag beeendet die 13-köpfigen Delegation den Besuch in den Emiraten.
Weitere Themen waren die Intensivierung der Erdöl- und Erdgasförderung unter Nutzung von CO2-Verpressungen, die Fortsetzung der Markterschließung im Bereich der Medizintechnik durch sächsische Unternehmen und die Möglichkeit, medizinische Behandlungen bei Patienten aus Abu Dhabi in Sachsen. Zudem wurde über die weitere Vernetzung der Logistikstandorte, Fragen der Elektromobilität, die Vermittlung von technologischem Know-How im Bereich Wasserressourcen-Management, die Zusammenarbeit im kulturellen sowie medialen Bereich und verschiedene Projekte im Bereich der Luftfahrtindustrie gesprochen.

(msc)


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