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Tabellenführer Gotha siegt erwartungsgemäß bei den LE Volleys

am . Veröffentlicht in Volleyball

Tabellenführer Gotha siegt erwartungsgemäß bei den LE VolleysLeipzig. Vor dem Spiel in der Leipziger Kleinen ARENA sagte Steffen Busse, Trainer der LE Volleys: “Wir können in der Liga jeden schlagen. Allerdings muss dafür alles perfekt passen.“ Leider passte im Spiel gegen den Tabellenführer aus Gotha nicht alles perfekt, und die Gothaer nutzten die kleinen Fehler konsequent aus.

 

 

 

 

Das Spielergebnis ist deutlicher als der Spielverlauf. 1:3 (14:25, 25:23, 20:25, 22:25) verloren die LE Volleys ihr Heimspiel vor mehr als 300 Zuschauern. Doch nur im ersten Satz zeigte sich Gotha wirklich überlegen. Die Sätze 2 bis 4 gestalteten die Gastgeber ausgeglichen, am Ende setzte sich die Abgezocktheit, die man von einem Tabellenführer auch erwartet, durch. Denn schnell hatten die Gothaer den gestrigen Schwachpunkt Leipzigs in der Annahme gefunden, Eder Pinheiro wurde immer wieder Opfer von auf ihn gespielten Aufschlägen. Doch kämpfte er wie alle anderen um jeden Punkt, konnte den gegnerischen Block ein ums andere Mal überwinden.

Tabellenführer Gotha siegt erwartungsgemäß bei den LE Volleys

Nicht perfekt lief es auch bei den Schiedsrichtern. Mehrere umstrittene Entscheidungen in Spiel entscheidenden Situationen zu Gunsten der Gäste aus Gotha sorgten für kurze Unruhe und damit auch für Unkonzentriertheiten auf Leipziger Seite.

Tabellenführer Gotha siegt erwartungsgemäß bei den LE Volleys

Doch sollte man tatsächlich eins nicht vergessen. Gestern stand in Leipzig der Tabellenführer auf dem Parkett, alles andere als ein Gothaer Sieg wäre eine Überraschung gewesen. Enttäuscht darf also keiner sein, und Präsident Manfred Wiesinger brachte vielmehr seinen Stolz über die Mannschaft um Trainer Busse zum Ausdruck: “Heute hat in Leipzig ein Team aufgeschlagen, welches mit Kampf, Emotionen und einigen Jahren mehr an Erfahrung am Projekt "Aufstieg" arbeitet. Ein Vereinsteam, dass von, nennen wir es soliden Finanzen, einer erprobten Vereinsorganisation und einem breiten Kader getragen wird. Wenn ein Team dieser zweiten Bundesliga Süd es packen kann, dann ist es der VC Gotha. Und daher ist dieses verlorene Spiel keine Schande, sondern eine Lehre für uns auf dem Weg nach oben. Ein zweites Jahr zweite Bundesliga schadet dem Leipziger Volleyball nicht. Es wird helfen, Anspruch und vorhandene Ressourcen in ein vernünftiges Maß zueinander zu bringen und ein Projekt reifen zu lassen, welches von Nachhaltigkeit und Solidität geprägt ist. Es wird weiterhin unser Anspruch sein, dem eigenen Nachwuchs und weiteren jungen Leuten eine Chance zu geben, sich in der Welt des Bundesliga-Volleyballs zu beweisen. Auch wenn dieser Idealismus einen schnellen Durchmarsch nach ganz oben ein wenig verzögert.“

(ine)

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