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Sotschi 2014 Tag 4: Deutsches Gold im Skispringen und Rennrodeln

am . Veröffentlicht in Olympia

Sotschi 2014 Tag 4: Deutsches Gold im Skispringen und RennrodelnLeipzig. Der vierte Wettkampftag bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi ist mit zwei Goldmedaillen der bislang erfolgreichste für das deutsche Team gewesen. Skispringerin Carina Vogt und Rennrodlerin Natalie Geisenberger konnten Olympiasiege feiern.

 

 

Natalie Geisenberger setzte sich im olympischen Rodelwettbewerb nach 4 Läufen deutlich mit über einer Sekunde Vorsprung gegen die Konkurrenz durch und gewann nach Felix Loch das zweite Olympiagold für die deutschen Rodler. Platz zwei sicherte sich ihre Mannschaftskameradin Tatjana Hüfner, Bronze gewann die US-Amerikanerin Erin Hamlin.
Auch die Skispringerinnen hatten am gestrigen Dienstag allen Grund zu jubeln. Carina Vogt gelang im ersten Durchgang mit 103 Metern die Bestweite, trotz nicht perfekter Haltungsnoten ging sie als Führende in den zweiten Durchgang. Hier reichten ihr dann 97,5 Meter, um die Konkurrentinnen auf Distanz zu halten und den Olympiasieg zu sichern. Daniela Iraschko-Stolz sprang mit 104 Metern im zweiten Durchgang noch von Platz fünf auf das Podest und holte Silber für Österreich, die Französin Colin Mattel, nach dem ersten Durchgang auf Platz zwei, wurde am Ende Dritte.
Die niederländischen Eisschnellläufer  mussten sich am Dienstag erstmals geschlagen geben. Nach drei Olympiasiegen an den Tagen zuvor gewann über 500 Metern bei den Frauen die Koreanerin Sang Hwa Lee mit olympischem Rekord vor der Russin Olga Fatkulina. Bronze ging an die Niederländerin Margot Boer.
Die Snowboarder suchten am vierten Tag in Sotschi ihren Olympiasieger in der Halfpipe. Letztendlich setzte sich der Schweizer Juri Podladtchikov durch und verwies die Japaner Ayumu Hirano und Taku Hiraoka auf die Plätze zwei und drei. Im Slopestylewettbewerb der Skifahrerinnen standen am Ende nur Nordamerikanerinnen auf dem Podest. Gold holte sich die Kanadierin Dara Howell Silber ging an Devin Logan aus den USA, Bronze gewann Howells Landsfrau Kim Lamarre.
Einen schwarzen Tag erwischten die deutschen Langläufer, die überraschend nicht in die Sprintentscheidungen eingreifen konnten. Nachdem Denise Herrmann bislang in dieser Saison jeden Finallauf erreicht hatte schied sie diesmal im Halbfinale aus und wurde in der Endabrechnung Achte, ließ damit aber Mitfavoritin Marit Bjoergen aus Norwegen noch hinter sich. Einen Doppelsieg feierten die Norwegerinnen dennoch: Maiken Caspersen Falla holte Gold nach Skandinavien, Ingvild Flugstad Oestberg legte Silber nach. Vesna Fabjan sicherte Bronze für Slowenien. Bei den Männern landete Tim Tscharnke als bester Duetscher sogar nur auf Platz 20. Gold ging auch hier an Norwegen, Ola Vigen Hattestad setzte sich im Finale gegen die Schweden Teodor Peterson und Emil Joensson durch.
Ebenso enttäuschend verlief die 10 Kilometer-Verfolgung im Biathlon der Frauen für das deutsche Team. Die Plätze 27 für Evi Sachenbacher-Stehle, 29 für Andrea Henkel und 30 für Laura Dahlmeier waren jenseits der Erwartungen an die erfolgsverwöhnte Mannschaft, zumal Sachenbacher-Stehle als elfte des Sprints in aussichtsreicher Position startete, sich dann aber sechs Schießfehler leistete. Die Weißrussin Darya Domracheva stürmte von Startposition 9 zum Olympiasieg, hatte im Ziel trotz eines Schießfehlers knapp 38 Sekunden Vorsprung auf die zweitplazierte Norwegerin Tora Berger, die als Zehnte ins Rennen gegangen war. Einen noch größeren Sprung machte Teja Gregorin aus Slowenien, die als 15. gestartet war und am Ende Bronze gewann.
Nach vier Tagen führen die Norweger die Nationenwertung mit viermal Gold, dreimal Silber und viermal Bronze vor Kanada mit viermal Gold, dreimal Silber und zweimal Bronze an. Auf Platz 3 folgen die Deutschen mit vier Olympiasiegen und einmal Silber vor den Niederlanden mit dreimal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze.

(ine)

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