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Zwei Mal Podium für Lubner Motorsport beim Rennwochenende Brünn

am . Veröffentlicht in Motorsport

Zwei Mal Podium für Lubner Motorsport beim Rennwochenende BrünnBrünn. Das Team Lubner Motorsport ging mit großen Erwartungen in das Rennwochenende des ADMV Tourenwagencup auf dem Rundkurs im Tschechischen Brünn. Ziel war es die Leistung von Hockenheim noch einmal zu verbessern.

 

 

 

Entgegen des normalen Ablaufes gab es kein freies Training und so ging es gleich in den ersten Qualifikationslauf. Wie auch die meisten Fahrer der anderen Teams kannten Franziskus Linke und Ray Wenzel die Strecke nicht. Miroslav Petkow konnte aus privaten Gründen nicht an den Start gehen. Das Team hofft, dass Petkow beim Rennen in Oschersleben wieder an den Start gehen kann.
Sowohl Ray Wenzel als auch Franziskus Linke nutzten die erste Qualli um die Strecke kennen zu lernen. Im Nachgang stand dann die Auswertung und das Schmieden eines Schlachtplanes an, wo sich bereits abzeichnete, dass es auf dem schnellen Kurs nicht einfach werden wird.

 

Lubner Motorsport Opel Astra OPC - Franziskus Linke

 

Im zweiten Training fuhr Franziskus Linke dann auf Startplatz zwei vor, konnte aber auch den Abstand auf den vor ihm liegenden WTCC BMW von Michael Meyer, gegenüber dem Start in Hockenheim, erheblich verkürzen.
Franziskus legte einen super Start ins erste Rennen hin und überholte sogar den direkten Rivalen Michael Meyer im WTCC BMW. In der darauf folgenden ersten Runde des Rennens lieferten sich die beiden Fahrer einen harten Kampf um den Spitzenplatz ihrer Klasse. Als Franziskus dann aufgrund einer kurzzeitig aufleuchtenden Warnleuchte kurz vom Gas gehen musste, schob sich Michael Meyer am Opel OPC von Franziskus vorbei. Bis zum Schluss des Rennens blieb Franziskus dann an Meyer dran, fand aber nicht Möglichkeit zu überholen. Als Zweitplatzierter ging Franziskus Linke dann über die Ziellinie.

 

Franzikus Linke nach dem Rennen in Brünn

 

Ray Wenzel war über die gesamte Distanz des Rennens in Positionskämpfe verwickelt, konnte dann aber die Punkte für Platz vier mitnehmen.
Im zweiten Rennen blieb Franziskus Linke beim Start hinter Michael Meyer im WTCC BMW, zeigte aber sehr schnelle Rennrunden. Waren es in Hockenkeim noch vier Sekunden, die Franziskus hinter dem WTCC BMW lag, konnte er dies in Brünn auf einen Abstand im Zehntel-Sekunden-Bereich verkürzen. Auf halber Distanz des Rennens entschied Franziskus den zweiten Platz sicher nach Hause zu fahren, um die wichtigen Meisterschaftspunkte nicht zu gefährden. Diese Entscheidung zeigt die Weitsicht von Franziskus, der damit trotz seiner jungen Jahre schon erstaunlich souveräne Entscheidungen fällen kann.

 

Ray Wenzel - Konzentration vor dem Start

 

Ray Wenzel war auch im zweiten Rennen ständig in Positionskämpfe verwickelt. Mit Nervenstärke und Siegeswillen blieb er aber immer am Ball, um sich an einen Platz auf dem Podium vorzukämpfen. In der letzten Runde kam es dann zu einem schweren Lackaustausch mit einem Fahrzeug einer anderen Klasse, wodurch der Renault Clio Cup von Wenzen nicht unerheblich beschädigt wurde. Er schleppte sich aber bis über die Ziellinie, um zumindest die Punkte für Platz fünf mitzunehmen.
“Im Vergleich zu Hockenheim haben beide Fahrer des Teams große Fortschritte gemacht. Aus diesem Grund sehe ich beide Fahrzeuge für das kommende Rennen in Oschersleben gut positioniert und rechne mit zwei Plätzen auf dem Podium von Oschersleben.“, so Mirko Lubner im Nachgang des Rennens. In Bezug auf die Entwicklung von Franziskus Linke äußerte sich Lubner sehr optimistisch. “Ich denke Franziskus wird gegen den WTCC BMW mit Michael Meyer am Steuer es schwer haben. Franziskus hat aber das Potential ihm das Leben auf der Rennstrecke schwer zu machen.“

(msc/Bilder: LMS)

 

 

 

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