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Saisonauftakt mit Höhen und Tiefen für KRS-McFux-Racing

am . Veröffentlicht in Motorsport

Technischer Defekt verhindert den sichergeglaubten Klassensieg

Saisonauftakt mit Höhen und Tiefen für KRS-McFux-Racing Da das Team auf die Test- und Einstellfahrten Mitte März verzichtet hatte, hatten sowohl der Porsche 996 GT3 Cup als auch der BMW M3 GTR am vergangen Freitag ihren ersten Rollout.
 
 
 



Ein Dreher beendete die Ausfahrt für Andi Riedl und seinen erst am Donnerstag fertig gestellten BMW M3 GTR. Die Einschläge an Front und Heck des Fahrzeuges waren zu stark, als dass man das Auto bis Samstag Morgen hätte wieder reparieren können.
Auch der Porsche hatte mit einer Feindberührung zu kämpfen, diese verursachte jedoch bis auf einen kleinen Schönheitsfehler keine nennenswerten Schäden, so dass das Training am Freitag problemlos fortgesetzt werden konnte.
Die im Vorfeld des Rennens als besonders markant herausgestellten Scheinwerfer des Porsches stießen bei den technischen Kommissaren nicht auf so viel Gegenliebe wie bei manch anderen und so war das Team gezwungen, um einen Start am Samstag nicht zu riskieren, die grünen gegen herkömmliche weiße Scheinwerfer zu ersetzen.
Der Samstag begann für KRS-McFux-Racing, wie für alle anderen Teams auch, mit einem großen Schreck: Kurz nachdem das Fahrerfeld am Samstag Morgen das Training aufgenommen hatte, folgte die Unterbrechung. Grund hierfür war ein schwerer Unfall auf der Döttinger Höhe, in den 3 Fahrzeuge verwickelt waren. Das bedeutete erst einmal warten. Aufgrund der nötigen Aufräumarbeiten wurde der Neustart des Trainings auf 10:50 Uhr verschoben. Nach einer 45-Minütigen Trainingssession stand für die Fahrerpaarung André Krumbach und Dr. Thomas Stoltz  („Doc Tom“) eine 9:19:916 auf dem Zeitenmonitor, was den 40. Startplatz in dem 210 Fahrzeuge umfassenden Fahrerfeld bedeutete.
Bevor sich die Boxencrew an die üblichen Vorbereitungen für das Rennen machen konnte, hatten die RG Düren, Heimatverein von André Krumbach, zum Fototermin mit dem gesamten Team und dem neu designten Porsche auf die Start-Ziel-Gerade gebeten.
Durch die Verschiebung des Trainings wurde auch eine Starverschiebung notwendig und so machte sich das Starterfeld gegen 13:15 Uhr auf die 4-stündige Hatz durch die Grüne Hölle.
Startfahrer André Krumbach machte in seiner ersten Runde 15 Plätze gut und schob sich auf den 1. Platz in der Klasse und den 24. Platz im gesamten Starterfeld nach vorne.
Der weitere Verlauf des Rennens war ruhig und André Krumbach machte weiterhin an Boden gut, bevor er nach 9 Runden das Lenkrad Dr. Thomas Stoltz („Doc Tom“) übergab, der an diesem Samstag sein erstes Rennen in einem Porsche bestritt. Auch er machte seine Sache gut und kam von Beginn seines Turns an bestens mit dem Auto zu Recht. Das Team KRS-McFux-Racing arbeitete wie immer sehr professionell bei den Boxenstopps, so das auch hier Boden gut gemacht werden konnte. Nach einem 8-ründigen Stint stand der Fahrerwechsel und gleichzeitig auch der zweite und letzte Boxenstopp, bei dem lediglich noch einmal getankt wurde, an.
André Krumbach übernahm erneut das Steuer und machte sich daran,  in der hart umkämpfte Porsche-Klasse Cup3A weiter nach vorne zu arbeiten. In der 19. von insgesamt 26 Runden fuhr er mit einer Rundenzeit von 09:06:774 die schnellste Runde für das KRS-McFux-Racing-Team und machte sich schon bald daran, die Führung in der Cup-Klasse zu übernehmen. Eine gute halbe Stunde vor Rennende sah alles nach einem Klassensieg für das Team aus Eschweiler aus. Mit dem 1. Platz in der Klasse, dem 1. Platz in der Gruppe der Cup-Fahrzeuge und einen beachtlichen 9. Platz im gesamten Starterfeld würde man gerne vom ersten Rennen aus nach Hause fahren.  Doch die Freude wurde bereits im Keim erstickt, als die Crew den Funkspruch erreichte, dass nur noch der fünfte Gang zur Verfügung stand. Wer André Krumbach und sein Team kennt, der weiß, dass auch in einer solchen Situation niemand ans Aufgeben denkt. Man entschied sich dazu weiter zu fahren und soweit wie möglich die Platzierungen zu halten. Der Zeitenmonitor zeigte allerdings schon bald, dass es für einen vorderen Platz in der Klasse nicht reichen würde. André Krumbach versuchte in seinen letzen Runden zu retten, was zu retten war und beendete das erste Rennen der Saison auf dem vierten Platz in der Cup3A und auf dem 17. Gesamtplatz.
„Natürlich sind wir alle enttäuscht, dass es mit dem Klassensieg zum Saisonauftakt nicht gereicht hat, denn den hätten wir, wäre das Getriebeproblem nicht aufgetreten, locker einfahren können“, so Krumbach nach dem Rennen. „Wenn man überlegt, wie viele Ausfälle es heute gab, ist es wichtig, dass das Auto weitestgehend ganz geblieben ist und wir nicht in irgendwelche Unfälle verwickelt waren. Das nächste Rennen kommt bestimmt“, so André Krumbach weiter.
 
 André Krumbach
 André Krumbach
 
Alexandra Vormann / Foto U.Wetzke

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