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Lubner Motorsport beendet größte bisher durchgeführte Testphase

am . Veröffentlicht in Motorsport

Lubner Motorsport beendet größte bisher durchgeführte TestphaseTambach-Dietharz. Ende April wurde die heiße Testphase für die neue Rennsaison beendet. Es war die Umfangreichste Testphase die Lubner Motorsport je durchgeführt hat, bei der 9 Fahrer auf 3 verschiedenen Rennstrecken im Einsatz waren.

 

 

 

Den Auftakt des umfangreichen Programms machte eine zweitägiger Test im Motopark Oschersleben. An den beiden Tagen testeten Dominique Schaak und Heinz Hammes ihr Einsatzfahrzeug Renault Clio Cup. Mirko Lubner war mit dem Rollout und die Erarbeitung des Rennsetups des neu aufgebauten Lada Samara 1.3 LMS beschäftigt. Dieses Fahrzeug wurde bei LADA Chef Heiner Lubner in Hosena vorbereitet und wird in dieser Saison vom Geraer Felix Walther pilotiert. Ebenfalls auf Lada unterwegs war Sven Ribbecke. Er fährt in dieser Saison den Lada Samara 1.6/16V LMS.
Schaak überzeugte mit steigenden Rundenzeiten und zeigte sein großes Potential als Vollblutracer. Hammes fiel der Einstieg etwas schwerer. Seine 20-jährige Rennpause zeigte seine Spuren. Trotz alledem, steigerte er sich im Verlauf des Testtages. Mirko Lubner drehte nach der Erarbeitung des Setups, 3 Quallirunden. Dabei erreichte er auf Anhieb eine Rundenzeit, die nur 0,5 sec über der Poleposition von 2011 in dieser Klasse lag. Das Ziel von Sven Ribbecke war, Auto und Strecke kennenzulernen. Am zweiten Tag fuhr er konstant schnelle Runden und fühlte sich sichtlich wohl. Die Einstellung und körperliche Kondition waren perfekt vorbereitet.
Die zweite Station des Testprogramms war Hockenheim. Dort fuhren Georg Braun und Patrick Meister im Renault Clio Cup Testtag Ihre Einsatzfahrzeuge. Hauptaufgabe waren der Test der neuen Dunlop Reifen, welche 2012 im Renault Clio Cup Bohemia gefahren werden müssen.

 

Lubner Motorsport beendet größte bisher durchgeführte Testphase


Beide Fahrer kamen ab Mitte des Tages gut zurecht. Braun fuhr fast erwartungsgemäß ständig unter die ersten 8 Fahrzeuge. Meister, der das erste Mal im Renault Clio saß, schlug sich achtbar. Am Ende fehlten nur 1,5 sec auf die besten im Renault Clio.
Georg Braun und Teamchef Mirko Lubner waren aber mit dem Zeitabstand von Braun zur absoluten Spitze nicht ganz zufrieden. Aus diesem Grund beschloss man einen weiteren Test im tschechischen Most anzuhängen. An diesem Test nahm dann auch Ray Wenzel und Jens Feucht auf Opel Astra OPC und Felix Walther mit Lada Samara 1.3 LMS ihre Arbeit auf. Der Clio von Georg Braun bekam ein ganz neues Setup, welches sich später als erfolgreich heraus stellen sollte. Nach gefahrenen 7 Turns blieb Braun in seiner besten Runde um 0,5 sec unter der Vorjahres Poleposition des Renault Clio Cup!
Einen weiteren Paukenschlag landete Ray Wenzel. Er fuhr seine ersten Meter im Opel Astra OPC, jenes Fahrzeug, mit dem Franziskus Linke und Mirko Lubner in den vergangenen Jahren viele Siege und Meisterschaften holte. Wenzel überraschte alle Anwesenden. Er nahm jeden Tip von seinem Teamchef an und setzte es in Top Rundenzeiten um. Am Tagesende stand eine Bestzeit auf dem Datenblatt, welche nur 1 sec über der bisher gefahren Bestzeit dieses Fahrzeuges lag. Jens Feucht hatte die Aufgabe, sich an dieses für ihn neue Rennfahrzeug zu gewöhnen, ohne ernsthaft auf Zeitenjagd zu gehen. Dies machte er ohne Fehler und hatte reichlich Spaß.
Angesteckt von diesen Top Leistungen konzentrierte sich Felix Walther auf seinen Tourenwageneinstand. Als hätte man es geahnt, zauberte auch er Bestzeiten in den tschechischen Asphalt. Auch bei ihm fehlte nur 1 sec auf die Vorjahrespole und zeigte das Potential von Fahrer und Maschine.
Der letzte im Bund war David Geneschen. Er testete Ende April den Renault Clio Cup in Hockenheim. Mit viel Selbstbewusstsein ging er auf Zeitenjagd. Teamchef Mirko Lubner und Vater Michael Geneschen mussten den jungen Heißsporn anfänglich etwas einbremsen, da David Geneschen das erste Mal im Tourenwagen saß. Immer besser werdende Rundenzeiten machten schnell klar, das Geneschen mit dem Rennfahrzeug in seinem Element war. Ein kleiner Wermutstropfen war leider ein Ausrutscher, wodurch der Testtag beendet war. Trotz alledem freuen wir uns, David Geneschen bald wieder im Team begrüßen zu können.
Abschließend resümierte Lubner “Die Test verliefen alle vielversprechend. Ich bin gespannt, wie Team und Fahrer dies in zählbare Ergebnisse umsetzen können.”

(rsp)

 

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