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HC Leipzig: Aufstieg weiter fest im Blick

am . Veröffentlicht in Handball

HC Leipzig: Aufstieg weiter fest im BlickLeipzig. Ein Auswärtsspiel am 4. Advent, die meisten Leipziger Spielerinnen hätten sich an diesem Tag auch anderes vorstellen können. Der 31:25 (18:13)-Sieg in Herzogenaurach ließ den Tag dann aber doch versöhnlich ausklingen.

 

Die Erwartungshaltung in Leipzig ist klar. Der Aufstieg in die 2. Bundesliga soll her, dieses Ziel gab der Verein schon zu Saisonbeginn aus. In der Hinrunde ließen die Spielerinnen kleinen Zweifel daran, dass dieses Ziel erreicht werden kann, das Team um Kapitän Jacqueline Hummel gewann alle elf Spiele. Und die Rückrunde? “Ich erwarte, dass wir die Rückrunde genauso konzentriert durchziehen wie die Hinrunde“, kommentierte Rückraumspielerin Emely Theilig die bevorstehenden Aufgaben. Und auch Rechtsaußen Pauline Uhlmann machte klar: “Wir werden als Team alles daran setzen, die Spiele gemeinsam zu gewinnen. Auch wenn uns bewusst ist, dass die Rückrunde definitiv schwieriger wird, da sich die anderen Mannschaften jetzt auch besser auf uns einstellen können.“

Am Kreis fast nur durch Fouls vom Ball zu trennen: Leipzigs Stefanie Hummel

Am Kreis fast nur durch Fouls vom Ball zu trennen: Leipzigs Stefanie Hummel

Wie Recht Uhlmann mit ihrer Einschätzung hatte, zeigten die ersten Minuten in Herzogenaurach. Die Gastgeberinnen versuchten konsequent die kleinen Lücken zu nutzen, die sich durch den doppelten Abwehr-Angriffs-Wechsel beim HC Leipzig ergaben. Und so dauerte es auch 15 Minuten, bis sich die Leipzigerinnen langsam absetzen konnten. War die Leipziger Abwehr einmal in Position, dann zeigte sie auch, weshalb der HCL in der Hinrunde die wenigsten Gegentore bekam. Immer wieder erkämpften sich die Gäste den Ball und nutzten den Tempogegenstoß zum eigenen Torerfolg, so dass aus dem 6:6 nach 13 Spielminuten eine 13:9-Führung zehn Minuten später wurde. Zur Pause führte der HC Leipzig dann mit 18:13.

Nach 60 harten Spielminuten konnten Pauline Uhlmann und Julia Weise jubeln

Nach 60 harten Spielminuten konnten Pauline Uhlmann und Julia Weise jubeln

Den 438 Zuschauern, davon 70 mitgereisten Leipzigern, bot sich auch in der zweiten Halbzeit eine schnelle Partie. Leipzig erwischte den besseren Start und konnte in der 38. Minute durch Christin Conrad auf 23:16 erhöhen. Vier Minuten später war zur Freude des Heimpublikums Herzogenaurach wieder auf vier Tore heran und ließ sich vom Favoriten auch nicht abschütteln. Das letzte Tor des Spiels blieb HCL-Kapitän Jacqueline Hummel vorbehalten, deren Zwillingsschwester Stefanie mit 7 Treffern erfolgreichste Werferin der Gäste war. Julia Weise steuerte weitere 6 Tore zum Sieg bei.
Nach dem gelungenen Rückrundenauftakt, der HC Leipzig führt seine Ligastaffel mit 24:0 Punkten an, macht die 3. Liga einen Monat Pause. Am Freitag, den 25. Januar, erwartet der HC Leipzig den SC Markranstädt zum Lokalderby in der Sporthalle Brüderstraße. Dann findet in Leipzig das Spitzenspiel der Liga statt, denn die Piranhas liegen in der Tabelle direkt hinter den Leipzigerinnen.

HC Leipzig: Janssen, Kröber, Kreitczick; Uhlmann 1 Tor, Hurst, Matthey, Weise 6, Theilig, Guderian, Greschner, Kretzschmar 4, Röpcke 3, Conrad 4, Majer 5/ davon 4 Siebenmeter, J. Hummel 1, S. Hummel 7

(ine)

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