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HC Leipzig rehabilitiert sich nach Niederlage in Viborg

am . Veröffentlicht in Handball

HC Leipzig rehabilitiert sich nach Niederlage in ViborgLeipzig. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge konnten heute die Spielerinnen des HC Leipzig vom Feld gehen. Mit dem 20:20 (11:9) gegen den Champions League Titelverteidiger Viborg HK bewiesen die Leipzigerinnen sich, den Gegnern und fast 3.700 Zuschauern in der ARENA, dass sie auch international auf höchstem Niveau spielen können.Allerdings wäre ein Sieg möglich gewesen.
 
 
 
 
HCL-Trainer Heine Jensen lobte in seiner ersten Stellungnahme nach dem Spiel das Spiel und den Kampf seiner Mannschaft. Diese hatte bis zur letzten Sekunde gekämpft, um das Spiel zu gewinnen. Am Ende war es ein von den Schiedsrichtern nicht gegebener Siebenmeter nach einem Foulspiel an Mette Ommundsen, der den Däninnen einen Punkt sicherte.
 
HC Leipzig rehabilitiert sich nach Niederlage in Viborg
 
Über sechzig Minuten lieferten sich die Mannschaften einen Kampf auf biegen und brechen. Immer wieder konnten sich die Torhüterinnen auszeichnen, aus Leipziger Sicht bot Torfrau Katja Schülke ein herausragendes Spiel, sicherte ihrem Team ein ums andere Mal die Führung. Dabei fing das Spiel sehr zerfahren an, auf beiden Seiten kam es lange nicht zu erfolgreichen Torwürfen, nach 5 Minuten stand es entsprechend erst 1:2. Auch weiter dominierten die Abwehrreihen. Nachdem die Däninnen lange mit zwei Toren führten erzielte Susann Müller nach 15 Minuten den Anschlusstreffer zum 5:6, in der 20.Minute sorgte Nathalie Augsburg für die erste Leipziger Führung (8:7). Wenige Minuten später konnten die Gastgeberinnen nach einem Doppelschlag von Susann Müller sogar auf 11:8 davonziehen. Mit 11:9 gingen die Teams in die Pause.
 
HC Leipzig rehabilitiert sich nach Niederlage in Viborg
 
Nach der Halbzeitpause begann der HC Leipzig sehr unruhig und ermöglichte den Gästen dadurch den Ausgleich in der 35.Spielminute. Erst nach 7 Minuten der Halbzeit konnte der HCL zum ersten Mal wieder punkten und in der Folge durch konsequente Chancenverwertung wieder mit zwei Toren davonziehen (45.Minute/ 16:14). Leider folgte nun eine Schwächeperiode, nach 50 Minuten glichen die Gäste wieder zum 17:17 aus, gingen sogar mit 17:18 in Führung. Auch in dieser heißen Phase des Spiels erwies sich Katja Schülke als starker Rückhalt und hielt ihren HCL im Spiel. Als beim Stand von 20:20 und etwas mehr als einer Minute verbleibender Spielzeit die Gäste in Unterzahl spielen mussten schien der Sieg in greifbare Nähe gerückt. Doch dann verwehrten die Schiedsrichter Mette Ommundsen, die bei ihrem Wurf am Wurfarm gehalten wurde, den Strafwurf. Und die beiden im Spielverlauf verworfenen Siebenmeter fehlten plötzlich sehr schmerzlich.
 
HC Leipzig rehabilitiert sich nach Niederlage in Viborg
 
Am Ende ein 20:20, mit dem die Leipzigerinnen durchaus gezeigt haben, dass sie sich vor keinem Handballteam verstecken müssen.
Das zweite Spiel des Champions League Spieltages der Gruppe A spielen am Sonntag Podravka gegen Trondheim. Dann wird auch feststehen, wie viel der heute gegen Viborg gewonnene Punkt wert ist im Kampf um Platz 2 der Tabelle und damit das Weiterkommen nach der Gruppenphase.
Für den HC Leipzig spielten: Katja Schülke, Julia Plöger; Ommundsen (5 Tore/ davon 2 Siebenmeter), Holmgren, Ulbricht, Augsburg (1), Daniels, Kudlacz (3), Rösler (2), Wiren, Müller (6/1), Urne (3).
 
 
(ine)
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