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Gute zweite Halbzeit des HC Leipzig reicht nicht zum Supercupgewinn

am . Veröffentlicht in Handball

 

Gute zweite Halbzeit des HC Leipzig reicht nicht zum SupercupgewinnRotenburg/ Leipzig. Trotz einer guten zweiten Halbzeit konnte der HC Leipzig den Supercup-Gewinn des letzten Jahres nicht wiederholen. Mit dem VfL Oldenburg gewann wie vor einem Jahr der Pokalsieger gegen den Deutschen Meister.

 

 




Bei der ersten Titelvergabe der Saison 2009/ 2010 machte sich die mehrfache Belastung vieler Leipziger Spielerinnen bemerkbar. Schwerwiegender war aber, so Trainer Heine Jensen nach dem Spiel, dass die Mannschaft seit 6 Wochen kein Teamtraining mehr machen konnte, da seit Mitte November die Nationalspielerinnen wegen der WM nicht verfügbar waren.
Gute zweite Halbzeit des HC Leipzig reicht nicht zum Supercupgewinn

So zeigten sich im gesamten Spiel des HC Leipzig immer wieder Abstimmungsfehler im Angriff. Das sonst so gefährliche schnelle Kombinationsspiel wollte über weite Strecken nicht gelingen, zu häufig landete der Ball nicht präzise genug bei den Mitspielerinnen oder gar beim Gegner. Oldenburg nutzte diesen Umstand besonders in der ersten Hälfte konsequent aus. Nicht einmal ließen die Pokalsiegerinnen in der ersten Halbzeit eine Leipziger Führung zu. Erst in der fünften Spielminute konnte der HCL zum ersten Mal treffen, lief immer dem Rückstand hinterher. Bis zur 15.Minute (9:9) bleib das Spiel ausgeglichen, danach häuften sich kleine Fehler beim HCL und in den folgenden Minuten konnte der VfL Oldenburg einen 4-Tore-Vorsprung erzielen (20., 9:13). Trainer Jensen sah sich gezwungen, in der 20. Spielminute ein Auszeit zu nehmen, um das Spiel der Leipzigerinnen zu ordnen. Das schien zu helfen, Lisa Wiren trug sich mit zwei Treffern in Folge in die Torschützenliste ein und auch Katja Schülke im Leipziger Tor kam besser ins Spiel. In dieser Phase bis zum Halbzeitpfiff schlugen sich die Leipziger selbst durch ungenaue Torwürfe. Folgerichtig führte Oldenburg zur Halbzeit mit 13:16.
Gute zweite Halbzeit des HC Leipzig reicht nicht zum Supercupgewinn
In der zweiten Halbzeit zeigte sich der deutsche Meister aus Leipzig energischer und konsequenter. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff konnte Mette Ommundsen mit drei Toren in Folge zum 19:20 den Anschluss für Leipzig wieder herstellen, in der 50. Minute glich Anne Ulbricht zum 23:23 aus. Fast sah es so aus, als ob der HC Leipzig das Spiel in den letzten Minuten drehen könnte. Nach 54 Spielminuten erzielte Sara Holmgren die erste Führung für den HCL im Spiel (26:25). Doch statt Ruhe zog wieder Nervosität in das Leipziger Spiel ein. Tatiana Surkova im Oldenburger Tor glänzte mit zwei wichtigen Paraden in kurzer Zeit und hielt ihr Team im Spiel. Am Ende gewann der VfL Oldenburg verdient mit 28:30.
Auch in der zweiten Auflage des Supercups besiegte damit der Pokalsieger den Meister und der HCL musste den Titel an den VfL Oldenburg abtreten.
Beim nächsten Aufeinandertreffen beider Mannschaften am 3. Januar 2010 wird der HCL besser spielen müssen, soll die weiße Weste in der Liga erhalten bleiben. Auch wenn es nach der Ansicht des Oldenburger Trainers Leszek Krowizki nur einen Favoriten auf den Meistertitel gibt: den HC Leipzig.
Für den HC Leipzig spielten: Schülke, Plöger; Ommundsen (7 Tore/ davon 1 Siebenmeter), Holmgren (2), Ulbricht (6), Augsburg (2), Daniels, Eriksson, Kudlacz (1), Rösler, Wiren (2), Müller (6/ 3), Urne (2)

(ine)
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