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HC Leipzig unterliegt im Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen mit 23:26 (12:12)

am . Veröffentlicht in Handball

HC Leipzig unterliegt im Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen mit 23:26 (12:12)Leipzig. Dem Trainer des HC Leipzig, Heine Jensen, stand nach dem Spiel die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben: “Ich hätte lieber eines der Bundesligaspiele gegen Leverkusen verloren als das heute.“ Nach dem Ausscheiden aus dem Pokal muss sich der  HC Leipzig auf die Meisterschaftsplayoffs konzentrieren, um die Saison nicht ohne Titel beenden zu müssen.

 

 

 

 

Leverkusen war im dritten Aufeinandertreffen der Saison die bessere Mannschaft. Zumindest schafften es die Gäste, die zweite Halbzeit zu dominieren und den Leipziger Angriff im Schach zu halten.
In der ersten Halbzeit sah es kurzzeitig so aus, als könnten die Leipzigerinnen den Weg in das Pokalturnier in Riesa finden. Nach schwachem Beginn und schnellem 0:2-Rückstand suchten die Gastgeberinnen den direkten Weg zum Tor, Karolina Kudlacz konnte in der siebenten Minute die HCL-Führung(3:2) herstellen. In der Folge sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel beider Teams mit wechselnder Führung, ehe der HC Leipzig in der 22.Minute mit 10:7 in Führung gehen konnte. Fehler im Abschluss machten diesen Vorsprung wieder zunichte, Ergebnis war ein 12:12 zur Halbzeit.

HC Leipzig unterliegt im Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen mit 23:26 (12:12)

 

In der zweiten Halbzeit setzte sich Bayer Leverkusen langsam ab, führte in der 47.Minute erstmals mit 4 Toren (17:21). Die Leipziger Spielerinnen fanden kein wirksames Mittel gegen die offensiv agierende Leverkusener Abwehr, und so hielt Leverkusen den Vorsprung bis zum Spielende.
Einzig Karolina Kudlacz mit sieben Treffern konnte auf Leipziger Seite die nötige Leistung abrufen, Ania Rösler steuerte fünf Treffer bei. Sonst traf Leipzig aus dem Spiel zu selten, Mette Ommundsen und Natalie Augsburg trafen von der Außenposition je nur einmal.

HC Leipzig unterliegt im Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen mit 23:26 (12:12)

 

Nachdem die Schiedsrichter in der zweiten Halbzeit einige umstrittene Entscheidungen pfiffen gab es den traurigen Höhepunkt des Spiels erst nach Ende der Partie, als einige ältere (!) Leipziger Zuschauer versuchten, die Referees tätlich anzugreifen.
Nachdem einige Zuschauer ihren Unmut über die Mannschaft geäußert hatten stellte sich Trainer Jensen demonstrativ vor seine Spielerinnen: “Wenn man in Deutschland verliert fragt jeder gleich, ob die Einstellung zum Spiel stimmt. Natürlich sind die Spielerinnen hoch motiviert in das Spiel gegangen. Leverkusen war einfach besser.“
Am kommenden Samstag spielt der HC Leipzig sein nächstes Bundesligaspiel in Blomberg, ehe sich die Spielerinnen nach den anstrengenden Wochen über Ostern ein paar Tage ausruhen und neue Kräfte für die Herausforderungen im Kampf um den Meistertitel tanken können.
HC Leipzig: Schülke, Plöger; Ommundsen 5 Tore/ davon 4 Siebenmeter, Holmgren 1, Ulbricht 1, Augsburg 1, Daniels, Eriksson, Schulze, Kudlacz 7, Rösler 5, Wiren, Müller 3

(ine)

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