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RB Leipzig gewinnt Wernesgrüner Sachsenpokal

am . Veröffentlicht in Fußball

RB Leipzig gewinnt Wernesgrüner SachsenpokalLeipzig. Die Fußballer von RB Leipzig haben den Werenesgrüner Sachsenpokal gewinnen können. Vor mehr als 13.000 Zuschauern schlugen sie in der Red Bull Arena Leipzig den Chemnitzer FC mit 1:0.

 

 

 

 

Mit dem wohl besten Spiel der Saison hat sich RB Leipzig den sächsischen Pokal und damit die Teilnahme am DFB-Pokal in der kommenden Saison gesichert. Die Leipziger gewannen verdient gegen den Ligameister und Aufsteiger Chemnitzer FC. “Wir haben in der ersten Halbzeit mit zu wenig Biss und Leidenschaft gespielt“, meinte CFC-Coach Gerd Schädlich nach dem Spiel. “RB Leipzig hat verdient gewonnen.“
Zuerst jubelten jedoch die mitgereisten Gäste, als in der 10.Minute der Ball im Tor von Sven Neuhaus landete. Schiedsrichter Sather zeigte jedoch nicht auf den Anstoßpunkt sondern stattdessen dem Chemnitzer Förster wegen Handspiels die gelbe Karte. In der Folge übernahm immer mehr RB Leipzig die Gestaltung des Spiels tauchte auch immer wieder gefährlich vor dem Chemnitzer Tor auf. In der 39.Minute war es dann soweit – ausgerechnet Ingo Hertzsch, der seine Fußballkarriere  in Chemnitz begonnen hatte, köpfte in seinem letzten Spiel zum 1:0 gegen den CFC ein.
Auch in der zweiten Spielhälfte stand die Leipziger Abwehr sicher. Chemnitz versuchte zwar immer wieder, das Spiel in den Griff zu bekommen konnte sich aber nicht gefährlich in Szene setzen. Die größten Chancen in der zweiten Hälfte hatte dann Thiago Rockenbach. Zweimal steuerte er auf das Chemnitzer Tor zu, im ersten Versuch verhinderte ein Chemnitzer Abwehrspieler durch hartes Einsteigen schlimmeres für den CFC, dann scheiterte Rockenbach freistehend am Chemnitzer Torhüter Pentke. Alle weiteren Chemnitzer Bemühungen, zum Torerfolg zu kommen blieben in der RB-Abwehr stecken, RB Leipzig setzte immer wieder Konter. Aus einem der Konter entwickelte sich dann noch ein Tumult auf dem Platz. Kutschke, der den Ball festhält, obwohl Freistoß für Chemnitz gepfiffen ist, sieht die gelb-rote Karte. Pentke stößt Kutschke um und erhält für diese Tätlichkeit vom in dieser Situation überforderten Schiedsrichter nur Gelb. Ein weiterer Chemnitzer Spieler, der sich ebenfalls zu einer Tätlichkeit hinreißen lässt, geht straffrei aus. Die Offiziellen brauchten nun mehrere Minuten, um Spieler und Trainer wieder zu beruhigen und die Lage in den Griff zu bekommen. Die Nachspielzeit bringt dann keine entscheidenden Aktionen mehr.
“Es macht mich glücklich, dieses Spiel souverän gewonnen zu haben“, sagte der scheidende RB-Trainer Tomas Oral nach dem Sieg. “Aber wir können uns in Sachen Aufstieg ein Beispiel an Chemnitz nehmen. Dort wurde drei Jahre geduldig gearbeitet und in dieser Saison die Früchte geerntet.“

Für RB Leipzig spielten: Neuhaus; Müller (K), Franke, Kläsener, Hertzsch, Geißler (90. Rosin), Laas (70. Rost), Schinke, Rockenbach, Frahn (80. Frommer), Kutschke

(ine)

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