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Dresdner Eislöwen - Ärger mit Teammanager Steffen Ziesche

am . Veröffentlicht in Eishockey

Dresdner Eislöwen - Ärger mit Teammanager Steffen Ziesche Dresden. Das Steffen Ziesche nicht begeistert von den Sparplänen des Dresdner Eishockey-Zweitligisten war ließ er bereits, wenn aus diskreter, in der Vergangenheit verlauten. Jetzt ging er aber in die Offensive und stellt unglaubliche Forderungen.

 

 

 

 

 

 

Das Ziesche nicht einfach ist, bekam die Geschäftsleitung der Eislöwen bereits Ende der vergangenen Saison zu spüren. Ziesche hatte ohne Rücksprache mit der Geschäftsleitung einfach eine Prämie ausgelobt, obwohl auch ihm die finanzielle Situation der Eislöwen bekannt sein dürfte.
Jetzt geht er noch weiter, denn er will in Dresden aufhören. Die unglaubliche Forderung des 38-Jährigen ist zudem noch, dass er sich mit einer dicken Abfindung verabschieden will. Das Kuriosum daran ist, dass nicht die Eislöwen, sondern er den Vertrag vorzeitig beenden will.
Die Eislöwen wollten ihrerseits Steffen Ziesche in Dresden behalten, was sie dem Teammanager auch bereits mitgeteilt haben. Statt sich mit den Verantwortlichen an einen Tisch zu setzen oder den Vertrag mit den Eislöwen einzuhalten, flattere dann ein Anwaltsschreiben mit den Forderungen von Steffen Ziesche ins Haus.
Noch am Freitag erklärte Eislöwen-Geschäftsführer Matthias Broda, dass Steffen Ziesche noch krank sei. Auf die Frage ob Ziesche wegen des gekürzten Budgets krank sei und er mit dieser Situation überfordert sei, stellte sich Broda noch hinter seinen Teammanager. Wie es von Broda hieß, sei Zische gerade jetzt gefragt und die Eislöwen gerade in dieser Situation zeigen kann, dass er als Teammanager die richtige Wahl sei.
Nachdem jetzt Spekulationen hoch kamen, dass Ziesche als Co-Trainer zu den Eisbären Berlin gehen wird, wetterte er dann noch in einer Dresdener Zeitung gegen die Eislöwen.  Es wird dabei so getan, als wenn Ziesches Budget auf Null gesetzt worden wäre.
Von Seiten der Eislöwen wollte man diesen dann doch eskalierten Konflikt allerdings auf einen einvernehmlichen Weg klären, ohne das Ansehen von Steffen Ziesche zu beschädigen, doch dies scheint nun in weite Ferne gerückt zu sein.
Nach den offenen Anfeindungen von Ziesche gegen die Eislöwen sieht es nicht so aus als wenn Ziesche angemessene Entscheidungen als Teammanager fällen könnte, doch von Seiten der Eislöwen will man an dem Vertrag mit Ziesche festhalten.
Auch der Zeitpunkt in das offene Gefecht überzugehen scheint von Ziesche klar gewählt, denn Geschäftsführer Mattias Broda ist am Sonntag in  (verkürzten) Urlaub geflogen, worüber er Ziesche auch am Freitag informiert hatte. Der Umstand dass Broda nicht in Dresden weilt, heißt aber nicht dass er nicht mitbekommt was in Dresden passiert. Wie es hieß wurde bei einer kurzfristig anberaumten Telefonkonferenz entschieden die Öffentlichkeit über den aktuellen Sachstand zu informieren. Dabei entschloss man sich die folgende Stellungnahme zu veröffentlichen:

 

 


Stellungnahme zur heutigen Berichterstattung bezüglich unseres Managers Steffen Ziesche


Nach den heute erschienenen Zeitungsberichten über das Ausscheiden von Herrn Steffen Ziesche aus der Position des Teammanagers möchten die Dresdner Eislöwen auf diesem Wege ihre Sicht der Dinge wiedergeben und einige geäußerte Sachverhalte richtig stellen.

Herr Ziesche verfügt über einen befristeten Arbeitsvertrag, welcher bis zum Ende der Saison 2010/11 Gültigkeit besitzt. Herr Ziesche hat die Geschäftsführung über seinen Wunsch, das Vertragsverhältnis mit den Dresdner Eislöwen vorzeitig beenden zu wollen, telefonisch am 22.06.2010 informiert. In diesem Telefongespräch wurde ein Gesprächstermin vereinbart, um eventuelle Unstimmigkeiten in einem persönlichen Gespräch zu klären. Weiterhin wurde klargestellt, dass Herr Ziesche über einen gültigen Vertrag verfügt und zur vorzeitigen Beendigung des Arbeitsverhältnisses gewisse Voraussetzungen geschaffen werden müssen. Zu einem persönlichen Gespräch sollte es allerdings nicht kommen.

Bereits am folgenden Morgen ging in der Geschäftsstelle der Dresdner Eislöwen ein Fax des Rechtsbeistandes von Herrn Ziesche ein (datiert vom 16.06.2010), in dem die Geschäftsführung aufgefordert wurde, einen Auflösungsvertrag zu von Herrn Ziesche gestellten Bedingungen zu unterschreiben. So sollten die Dresdner Eislöwen, obwohl Herr Ziesche selbst um vorzeitige Auflösung des Vertrages bat, eine hohe Abfindung zahlen und für weitere Unkosten, die nicht Bestandteil des Anstellungsvertrages waren, aufkommen. Gleichzeitig informierte Herr Ziesche telefonisch alle Gesellschafter über seine Absicht. Die Aussage, dass sich Geschäftsführer Matthias Broda gegen eine Auflösung des Vertrages sperrte, müssen die Dresdner Eislöwen entschieden entgegentreten.

Die Gesprächsbereitschaft seitens der Geschäftsführung war vorhanden, allerdings muss festgestellt werden, dass Herr Ziesche gleich zu Beginn der Auseinandersetzung den juristischen Weg wählte und ein Gesprächsangebot zur Klärung des Sachverhaltes ausschlug. Herr Ziesche meldete sich daraufhin ohne eine geordnete Übergabe krank. Es erfolgte keine Information über den aktuellen Bearbeitungsstand der Aufgaben. Die Dresdner Eislöwen forderten Herrn Ziesche mehrfach schriftlich auf, Unterlagen an die Geschäftsführung zu übergeben und über den Stand der Planungen zu informieren. Dieser Aufforderung ist Herr Ziesche bis zum heutigen Tag nur zögerlich und nicht im vollen Umfang nachgekommen.

Auch die mehrfache Aufforderung, seiner Tätigkeit, wie im Vertrag vereinbart, auch in den Sommermonaten in Dresden nachzugehen, ist Herr Ziesche nicht nachgekommen. Es gab erhebliche Defizite im Informationsaustausch und es musste sogar festgestellt werden, dass Herr Ziesche ohne Kenntnis der Geschäftsführung Verträge unterzeichnete, wozu er keinerlei Berechtigung besaß. Für die Dresdner Eislöwen verfestigte sich in den letzten Monaten immer mehr der Eindruck, dass Herr Ziesche nicht mit dem Herzen bei der Sache war und Aufgaben nur bedingt zu Ende gebracht hat. Auch drängte sich in den letzten Monaten der Zusammenarbeit der Eindruck auf, dass Herr Ziesche nicht gewillt war, den von der Geschäftsführung vorgegebenen Weg der finanziellen Konsolidierung mitzugehen und mit Leben zu erfüllen.

Die Dresdner Eislöwen haben ebenfalls einen eigenen Rechtsbeistand mit der Bearbeitung der Sache beauftragt. Es wurde im Vorfeld der heutigen Berichterstattung eine gemeinsame Pressemitteilung vorgeschlagen, um das Vertragsverhältnis professionell zu beenden und öffentlich für beide Parteien das Gesicht zu wahren. Auch wurde mit der Gegenseite an einer einvernehmlichen Vertragsauflösung gearbeitet. Der Rechtsbeistand von Herrn Ziesche ließ jedoch jegliche Einsicht vermissen und sprach Ultimaten und Drohungen gegenüber Geschäftsführer Herrn Broda und den Dresdner Eislöwen aus, die den Eishockeystandort in Dresden gefährden könnten. Dies ist aus unserer Sicht keine Grundlage, um ein Arbeitsverhältnis gemeinsam und im Einvernehmen aufzulösen.

Die Dresdner Eislöwen bedauern, zu diesem Zeitpunkt diesen offenen Weg wählen zu müssen, da dieser sowohl das Ansehen von Herrn Ziesche, als auch das Dresdner Eislöwen beschädigt. Nach den heutigen unserer Ansicht nach sehr einseitig verfassten Presseberichten und den darin getroffenen Aussagen von Herrn Ziesche, sieht sich die BG ESCD Dresden mbH zur Wahrung Ihrer Interessen allerdings dazu gezwungen, die Öffentlichkeit umfassend zu informieren.

Kritisch angemerkt werden muss, dass journalistische Tätigkeit möglichst neutral ausgeführt werden sollte und das objektiv beide Parteien zu Wort kommen.  Dies ist augenscheinlich nicht passiert, was die Dresdner Eislöwen sehr bedauern. Ebenfalls bedauert werden muss der Zeitpunkt der Veröffentlichung, da Geschäftsführer Matthias Broda derzeit im Kurzurlaub weilt und Herrn Ziesche letzten Freitag über diesen in Kenntnis setzte.

 

(msc)

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