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Keine PlayOff-Teilname für die Blue Lions Leipzig

am . Veröffentlicht in Eishockey

Keine PlayOff-Teilname für die Blue Lions Leipzig Leipzig. Am Donnerstag wurde auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz über den weiteren Spielbetrieb der Leipziger Eishockeymannschaft informiert.



Der vorläufige Insolvenzverwalter der Betreibergesellschaft der Blue Lions Hans-Jürgen Paul gab bekannt, dass trotz des sportlichen Erfolges, es für die Blue Lions in diesem Jahr  keine Teilnahme an den PlayOffs geben wird. Dies war das vorläufige Ergebnis Gespräche zwischen dem Insolvenzverwalter und der ESBG (Eishockeyspielbetriebsgesellschaft). Im Gegenzug soll die ESBG den Blue Lions erlauben, sich für die nächsten Saison erneut in der Oberliga zu bewerben.
In der Pressekonferenz betonte Paul, dass die ESBG keine definitive Zusage für eine Teilnahme an der Oberliga in der kommenden Saison gegeben hat. Bis zur nächsten Saison müssen noch einige Hürden genommen werden.
Unter anderem war eine der Bedingungen, dass eine neue Betreibergesellschaft geben müsste. Der Insolvenzverwalter und einige anwesende Sponsoren deuteten bereits an, dass es Bestrebungen gibt innerhalb der nächsten Wochen ein neues Konzept für die Weiterführung des Eishockeysportes in Leipzig gibt. “Wir müssen also nicht auf den Messias warten. Jesus ist bereits geboren", so Hans-Jürgen Paul schmunzelnd. Zudem hatte Leipzigs Sportbürgermeister Heiko Rosenthal in einem am Donnerstag geführten Gespräch dem Eishockey in der Messestadt Unterstützung zugesagt, diese aber ebenfalls daran geknüpft, dass dies nur mit “neuen Köpfen“ passieren muss.

Für die Spieler ist die Einigung mit der ESBG ein sehr unbefriedigendes Ergebnis, denn sie sind nun abermals, genau wie die Fans, die Leidtragenden der Insolvenz. Für die Spieler, die in der gesamten Saison darauf hin fiebern und arbeiten, um in den PlayOffs für einen Aufstieg in die 2. Bundesliga zu kämpfen, war diese Nachricht ein Schock.
Der Geschäftsführer der SKM GmbH, Wolfgang Weinhardt teilte in diesem Zusammenhang seinen Rücktritt von seinem Amt zum 31. März mit.
Weinhard der selbst erhebliche Summen in den Eishockeysport investiert hatte, bedauere die momentane Situation außerordentlich. Die Tatsache, dass viele in ihm die Alleinschuld an der finanziellen Lage der Gesellschaft sähen, ging dem gestandenen Geschäftsmann sichtlich nahe. belaste ihn sehr. Er bot aber trotzdem an, dem Leipziger Eishockey weiterhin als Privatperson zur Verfügung zu stehen.

(msc)

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