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Eislöwen Leipzig - Neue Eislöwen Dresden 6:2

am . Veröffentlicht in Eishockey

Eislöwen Leipzig -  Neue Eislöwen Dresden 6:2Leipzig. Wer am Samstagnachmittag den Weg in die Messehalle 6 (Alte Messe Leipzig) antrat sollte es nicht bereuen. Das Duell der Eislöwen aus Leipzig und Dresden ging in die nächste Runde.

 


Spielbericht 2. Halbfinale Sachsenliga. Leipzig diesmal eher Favorit als noch im 1. Spiel, da die Abwehr immer sicherer steht und man zu Hause immer ein paar Tore geschossen hat.  So begann die Partie sehr hitzig und erwartet kampfbetont. Die Dresdner legten ihre einzige Stärke ins Gewicht, die Kampfkraft. Was auch gleich Wirkung zeigte und Strafzeiten auf Leipziger Seite provozierte. Aber nicht die Dresdner, sondern die Hausherren in Person von Roland Hülse kamen durch einen Shorthander zum ersten Tor des Tages.  Kurz darauf folgte dann das erste Powerplay der Leipziger, das wiederum Hülse zur 2:0 Führung nutzte. Mustergültig von Thomas Barth frei gespielt zog Vitali Geist von der blauen Linie ab und Hülse hielt nur noch seinen Schläger hin. Bartoschek im Dresdner Tor wiederum Chancenlos. Es folgten weitere Strafminuten, da die Männer im Gestreiften diesmal von Anfang an die Unsportlichkeiten auf beiden Seiten ahndeten. Da aber an diesem Abend kein Kraut gegen die Antrittsstärke und den Willen Hülses gewachsen waren, folgte wiederum in Unterzahl das 3:0. Möglich wurden beide Unterzahltore dadurch, dass die Leipziger zeigten das sie für den Erfolg kämpfen wollten und sich jeweils in die Schüsse der Blueliner warfen und so der Abpraller zur Vorlage wurde. Es folgte kurz darauf sogar noch das 4:0 durch Thomas Glasl, der nach Pass von Niels Böttger direkt nach gewonnenem Bully einschob. Mit diesem unerwartet deutlichen Ergebnis ging es in die erste Pause.
Dresden versuchte im Mittelabschnitt wie gewohnt mit Kampf zu Antworten, dezimierte sich aber immer wider selbst. Ende des zweiten Abschnitts war es dann wieder Hülse, der nach Doppelpass mit Marcel König Bartoschek das 5. Mal verlud. Die Gäste hatten zwar zu diesem Zeitpunkt die größeren Spielanteile, jedoch ohne zählbares Ergebnis.
Im Schlussabschnitt  konnten die Elbestädter dann doch noch einmal jubeln, als sie einen souveränen Roberto Pohle zum ersten Mal Überwanden. Das Fünkchen Hoffnung keimte nun wieder für die Gäste. Den Anweisungen ihres Couchs folgend „ mehr Kämpfen und härter zu spielen“ wurde die Partie zusehend unfairer. Ständige Crosschecks, Stockschläge usw. konnten aber den Hausherren nichts anhaben, da sich alle Spieler im Griff hatten und lieber einsteckten anstatt sich provozieren zu lassen. Stattdessen traf man Dresden da wo es am meisten weh tat. Niels Böttger schob per Rückhand zum 6:1 ein und Bartoschek verlor so langsam die Nerven. Mit einer 10 Minutenstrafe und danach noch 2 min erwies er seinem Team einen Riesendienst. Leipzig versuchte in der Folge kein Tor mehr zu erzielen, sondern vielmehr wollten alle Spieler gesund das Eis verlassen. So fiel das 6:2 durch einen abgefälschten Schlagschuss von der blauen Linie. Doch darüber ärgerte sich vielleicht nur noch Roberto Pohle.

Insgesamt zieht Leipzig nun hoch verdient ins Finale gegen Chemnitz ein. Hat man in den letzten 3 Spielen gegen Dresden nur 4 Tore hinnehmen müssen, zeigt das die Stärke unserer Eislöwen. Zu Dresden bleibt zu sagen, dass das Team es nie schaffte sein unbestrittenes Potential abzurufen. Eine fehlende Taktik, ein nicht erkennbares System und fehlenden Teamgeist kann man eben nicht nur mit Härte ersetzen.

Die Finalserie startet nun am kommenden Sonntag 18:30 Uhr in Chemnitz.

Ansetzungen: Finalserie Best of 3
So. 09.03.08   18:30 Uhr   Wild Boys Chemnitz - EHC Fortuna Leipzig
Sa. 15.03.08   19:00 Uhr  EHC Fortuna Leipzig - Wild Boys Chemnitz
So. 16.03.08   18:30 Uhr   Wild Boys Chemnitz - EHC Fortuna Leipzig

Eislöwen Leipzig -  Neue Eislöwen Dresden 6:2

Eislöwen Leipzig -  Neue Eislöwen Dresden 6:2

Eislöwen Leipzig -  Neue Eislöwen Dresden 6:2

Eislöwen Leipzig -  Neue Eislöwen Dresden 6:2

Eislöwen Leipzig -  Neue Eislöwen Dresden 6:2

Eislöwen Leipzig -  Neue Eislöwen Dresden 6:2


 (Fortuna / Sektion Eishockey)

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