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Sachsenderby in Crimmitschau - Dresden auswärts in Ravensburg

am . Veröffentlicht in Eishockey

Sachsenderby in Crimmitschau - Dresden auswärts in RavensburgCrimmitschau/Dresden/Weißwasser. Das Wochenende kann man für die sächsischen Eishockey-Zweitligisten als durchwachsen bezeichnen. Klarer Gewinner waren die Lausitzer Füchse.



 

 

 

 

Die Eispiraten konnten am Freitag auswärts gegen die Landshut Cannibals mit einem 5:0-Sieg punkten. Für die anderen beiden sächsischen Vereine lief es hingegen nicht so gut, denn die Dresdner verloren zu Hause gegen Kaufbeuren und Weiswasser rettete sich zwar in die Verlängerung, musste sich dann aber gegen die Wölfe Freiburg geschlagen geben. Die Freiburger hatten allerdings mit ihrem Torwart Martin Fous einen nicht spielberechtigten Spieler am Start, was einen Protest und eine nachträgliche 5:0-Wertung des Spiels für die Sachsen zu Folge hatte.

 

Sachsenderby in Crimmitschau

 

Am Sonntag ging es dann für Weißwasser zum Sachsenderby nach Crimmitschau, wo die Füchse von Anfang an ihren Siegeswillen  unter Beweis stellten. Bereits im ersten Drittel gingen die Lausitzer mit drei Toren in Führung und konnten den Vorsprung bis zum Ende halten. Auch das letzten Drittel wurde durch die Lausitzer dominiert, was auch mit einem weiteren Tor durch Ervin Masek honoriert wurde. Das Tor durch Paul Ballantyne für Crimmitschau, was nur sieben Sekunden vor Abpfiff fiel war nur Kosmetik einer klar durch Weiswasser beherrschten Partie.

 

Sachsenderby in Crimmitschau

 

Für die Dresdner sah es nach dem ersten Spielabschnitt in Ravensburg recht gut aus. Durch Tore von Max Schmidle, René Kramer und Rob Brown gingen die Dresdner  mit 0:3 in die erste Pause.
Bei den Ravensburgern muss es wohl eine wirksame Ansprache in der Pause gegeben haben, denn nach nur 17 Sekunden klingelte es dann zum ersten Mal im Kasten der Dresdner, womit die Tower Stars zurück ins Spiel waren. Gut fünf Minuten später nutzen die Tower Stars dann eine Überzahl-Situationen zum 2:3. Auch das nächste Tor fiel nach einer Strafe gegen Dresden, so ging es mit einem 3:3 in die Drittelpause.
Beide Mannschaften erhöhten dann den Druck und in der 50. Spielminute konnten die Gastgeber dann durch einen Treffer von Michal Vasicek in Führung gehen. Nach einem Handgemenge im Anschluss an das Tor bekam der Ravensburger Artjom Kostyrev zwei Minuten wegen unnötiger Härte in der Kühlbox aufgebrummt. Sami Kaartinen konnte die Überzahlsituation nutzen und schob zum 4:4-Ausgleich ein. Gute vier Minuten später brschte Alexander Oblinger die Dresdner dann abermals in Führung.  Die Ravensburger wollten sich zu Hause jedoch nicht geschlagen geben und drückten weiter. Gut zwei Minuten vor Endes der regulären Spielzeit gelang Ravensburger Ash Goldie dann der Ausgleich, so ging es in die Verlängerung.
Da die Verlängerung Torlos blieb musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Als erster am Puck war Jesse Baraniuk, aber nur den Pfosten traf. Der Ravensburger Peter Boon konnte die Scheibe dann hinter Kellen Briggs im Tor platzieren, wodurch Ravensburg vorn lag. Für die Dresdner ging dann Danny Pyka aufs Eis und glich aus. Den nächsten Versuch der Tower Stars durch Tobias Samendinger parierte Kellen Briggs erfolgreich. Nachdem René Kramer die Chance für die Dresdner vergab, musste Artjom Kostyrev nur noch punkten um den Ravensburgern die zwei Punkte zu sichern, was er auch Tat. Damit war der Endstand von 6:5 n .P. (0:3; 3:0; 2:2) besiegelt. 


Am kommenden Freitag empfangen die Dresdner Eislöwen dann die Freiburger Wölfe. Die beiden anderen sächsischen Eishockey-Zweitligisten treten auswärts an. Für die Lausitzer Füchse aus Weißwasser geht es zu den Landshut Cannibals und  die Eispiraten Crimmitschau werden beim SERC Wild Wings in Schwenningen zu Gast sein.   

(msc)


Bilder vom Spiel finden sie hier.

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