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Chemiepokal 2011 - Traditionsturnier in Halle mit neuen Akzenten

am . Veröffentlicht in Boxen

Chemiepokal 2011 - Traditionsturnier in Halle mit neuen Akzenten Halle (Saale). Der Chemiepokal in Halle an der Saale war für viele bekannte Boxer eine wichtige Station der Karriere. Nach einem Jahr Pause wird er nun wieder neu belebt. Aber auch im Profiboxen werden Zeichen gesetzt.

 

 

 

 

 

 

Welchen Stellenwert der Chemiepokal hat, zeigt die Liste der Pokalsieger. Größen wie die Dariusz Michalczewski, Henry Maske, Vitali Klitschko, Sven Ottke und Manfred Wolke sind in der Liste der Chemiepokalsieger zu finden.
Das traditionsreiche Turnier zog seit 1970 jährlich die erfolgreichsten Boxsportler in die Saalestadt  und wurde vom Landes-Amateur-Box-Verband (LABV) Sachsen-Anhalt veranstaltet. Im Jahr 2010 machte das traditionsreiche Amateurboxturnier eine Pause und wird im kommenden Jahr sein Comeback feiern.
Der LABV hat hierfür mit dem Kultur- und Sportklub (KSC) Halle vereinbart, dass der Verein das Turnier als Veranstalter ausrichtet.
Im Anschluss an das Finale des Chemiepokals wird es am gleichen Tag eine Premiere geben. Denn zum ersten Mal schließt sich (fast) direkt eine Profiboxveranstaltung an.
Der Vereinschef des KSC René Müller betonte, dass es ohne gute Nachwuchsarbeit im Amateursportbereich keinen Profisport geben wird. Aber ohne die Popularität des Profiboxsports wäre die Nachwuchsgewinnung für das Olympische Boxen um einiges schwerer. Müller, der sich für ein gutes Miteinander der Profis und Amateure einsetzt, sieht so eine sehr gute Möglichkeit mehr Aufmerksamkeit auf das Olympische Boxen zu lenken. 
Das Profiboxen soll aber auch in Halle weiter gefördert werden. Einen ersten internationalen Erfolg kann der Hallenser Profiboxstall 8M Box Promotion bereits vorweisen. Mit Eduard Trojanowskij erboxte sich ein Schützling von René Müller gerade den WBO-Europameistertitel im Leichtgewicht. Trojanowskij hat sich in Schwerin den WBO-Europa-Titel von Matt Zegan geholt.

 

Eduard Trojanowskij - WBO-Europameister im Leichtgewicht

 

Eduard Trojanowskij stammt gebürtig aus Omsk. Er lebt und arbeitet seit einigen Jahren in der russischen Stadt Orjol, die rund 350 Kilometer südwestlich von Moskau gelegen ist. 
Trojanowskij, der Sportwissenschaften studiert hat, ist auch Vize-Weltmeister im Kickboxen, was mit dem gewonnenen Titel jetzt in den Hintergrund rücken soll. Der 30-Jährige will sich auf seine Boxkarriere konzentrieren und hat sich als klares Ziel den Weltmeistertitel gesetzt.
Diese Entwicklung ist für den Boxsport in Halle förderlich, denn seinen WBO-Europameistertitel soll Trojanowskij im Rahmenprogramm des Chemiepokals verteidigen. Es stehen aber noch weitere hochkarätige Kämpfe auf dem Wunschzettel für die Profiveranstaltung, die in Zusammenhang mit dem Chemiepokal stattfinden soll. Hierzu laufen im Moment die abschließenden Verhandlungen, hieß es von Seiten des Hallenser Boxstalls. Weitere Informationen sollen in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden.
Cheftrainers bei 8M Box Promotion ist seit kurzem der siebenmalige Chemiepokalsieger Steven Küchler.

(msc)

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