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Uni-Riesen Leipzig: Trotz Test-Niederlage optimistisch

am . Veröffentlicht in Basketball

Uni-Riesen Leipzig: Trotz Test-Niederlage optimistischLeipzig. Die Uni-Riesen Leipzig bestritten am gestrigen Mittwoch ein Testspiel gegen die Oettinger Rockets Gotha aus der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Trotz der 54:72-Niederlage schätzten die Verantwortlichen den Test als gelungen ein.

 

 

Außer der Reihe, aber innerhalb ihres Trainingsplans, haben die Uni-Riesen Leipzig am Mittwoch ein Testspiel gegen den ProA-Ligisten Oettinger Rockets Gotha bestritten. Das gewannen zwar wie erwartet die Gäste – zwischendurch aber war es eine ausgeglichene und vor allem unterhaltsame Partie. Und eine gelungene, wenn man den Blick auf den kommenden Samstag wendet.
Das erste Viertel geriet zunächst ausgeglichen. Während der ersten Minuten tasteten sich beide Teams erst einmal ab, Körbe fielen da noch nicht. Die ersten Punkte holten dann zwar die Rockets, aber die Uni-Riesen übernahmen die Führung mit zwei erfolgreichen Dreiern. Später aber setzten sich die Gäste im Angriff häufiger durch, während die Riesen wiederholt an der Gothaer Defense hängen blieben. Insbesondere unter dem Korb kamen die Riesen selten; und wenn doch, vergaben sie zudem Wurfchancen selbst aus der Nahdistanz. Die Gäste ihrerseits waren auch unter dem Riesen-Korb durchsetzungsfähiger und punkteten. Mit einem Dreier zur Pausensirene verkürzte Chris Flores dann noch zum 10:17.
Zwar starteten die Riesen mit aggressiverem Zweikampfverhalten ins zweite Viertel, scheiterten aber erneut regelmäßig an einer Wand gut organisierter Gegner. Sie kamen daher selten zu freien Würfen und machten dreieinhalb Spielminuten lang keinen einzigen Korb. Allerdings ließ Coach Scholz in dieser Phase mit Hohlfeld, Ackermann und Duku auch Spieler ran, die sonst weniger Spielzeit bekommen. Gotha war deutlich effizienter, spielte seine Angriffe schneller und zumeist erfolgreich zu Ende. Mit der Einwechslung von Schmidt, Tyrna und Vierneisel gelang es den Riesen dann, zehn Punkte am Stück zu machen und auch die Gothaer Offense häufiger zu stören. Aus einem beunruhigenden 10:25 wurde ein 22:25. Bei dieser Linie blieben die Riesen dann, konnten Gotha ein ums andere Mal stoppen und Rückstand bis zur Pause knapp halten - mit 27:30.
Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Spiel für Coach Martin Scholz schon gelohnt: "Heute ging es vor allem darum, die Blöcke zu trainieren – sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung. Da habe ich in den letzten Spielen doch ein paar Reserven in der Mannschaft erkannt. Wir stehen da zu häufig am Platz, anstatt den Gegenspieler aktiv zu suchen. Das haben wir heute in der Offense realisieren wollen. Und in den vergangenen Wochen war ich mit der Pick-and-Roll-Verteidigung am Ball nicht zufrieden. Da waren wir heute auch deutlich aggressiver", sagte Scholz.
Ähnlich engagiert wie direkt vor der Pause blieb sein Team auch im dritten Durchgang, arbeiteten sich konzentriert und mit starkem Zweikampfverhalten bis zum 33:33-Ausgleich vor. Per Freiwurf brachte Eric Vierneisel die Riesen noch vor der Viertelmitte mit 36:35 in Führung. Dann legte Gotha eine Schippe drauf, agierte schneller und störte den Spielaufbau der Riesen wieder energischer und konnte auch selbst wieder punkten. Erfolgreich war Gotha besonders dann, wenn die Spielzüge schnell waren und sich so häufig ein freier Spieler fand, der dann sicher werfen und punkten konnte. Umgekehrt mussten die Riesen nun vermehrt schwere Würfe nehmen, die dann seltener den Weg durch das Netz fanden. So erspielten sich die Gäste zur Pause einen Zwölf-Punkte-Vorsprung (41:53).
Im letzten Viertel agierten die Riesen teilweise unglücklich gegen die Zonen-Verteidigung von Gotha. Gelegentlich erarbeiteten sie sich zweite Chancen, wenn der erste Wurfversuch sein Ziel verfehlte, leisteten sich dann aber Fehlpässe oder -würfe im zweiten Anlauf. Erst nach mehr als zwei Spielminuten kamen die Riesen wieder zu Körben. Dazu kam eine hohe Treffsicherheit der Gäste, die dafür sorgte, dass der Abstand zur Viertelmitte dann bereits 16 Punkte betrug (46:62). Der wuchs zum Ende aber auch nicht übermäßig an, sodass das Spiel 54:72 endete.
Mit diesem Ergebnis war Coach Scholz relativ zufrieden: "Wir spielen am Samstag mit Frankfurt gegen ein Team, das sehr körperbetont spielt. Die Skyliners sind ähnlich robust wie Gotha, und daher konnten sich unsere Jungs jetzt schon mal ganz gut darauf einstellen, dass es auch mal etwas härter zur Sache geht - speziell bei Blocks und direkt unterm Korb."

Q1 10:17/ Q2 17:13 (27:30)/ Q3 14:23 (41:53)/ 13:19 (54:72)

(Quelle: PM Uni-Riesen Leipzig)

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