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Uni-Riesen Leipzig verlieren gegen Cuxhaven

am . Veröffentlicht in Basketball

Uni-Riesen Leipzig verlieren gegen CuxhavenLeipzig. Die Uni-Riesen Leipzig haben ohne ihren erkrankten Trainer Ivan Vojtko das Heimspiel gegen die Cuxhaven BasCats mit 66:77 verloren.

 

 

 

 

 


Statt des mit einer Lungenembolie am vergangenen Freitag ins Krankenhaus eingelieferten Headcoaches Ivan Vojtko übernahm dessen Assistent Martin Scholz die Trainerposition im Spiel gegen die BasCats aus Cuxhaven und schickte neben Chris Gadley Nick Freer, Simon Walter, Nikita Khartchenkov und Kevin Schaffartzik als Starting Five auf das Parkett. Nach gutem Start, zwei Körbe durch Gadley führten in der 1.Minute zum 4:0, schlichen sich immer mehr Unkonzentriertheiten in den Leipziger Angriff ein. Diese führten zu einer Reihe von Fehlwürfen und Ballverlusten, die Cuxhaven konsequent ahndete. Trotz guter Abwehrarbeit lagen die Leipziger so nach 7 Minuten mit 6:18 zurück. Die jetzt wieder besser werdende Trefferquote erlaubte es den Uni-Riesen, bis zum Ende des ersten Viertels wieder auf 18:24 zu verkürzen.
Den zweiten Spielabschnitt bestimmte zu Beginn eine nicht zu übersehende Unruhe bei beiden Mannschaften. Bis zur Mitte des Viertels konnte sich kein Team einen Vorteil erarbeiten, dann waren es allerdings die Gäste, die das bessere Ende für sich hatten und sich bis zur Halbzeit mit 33:43 absetzten. Mitentscheidend dafür war eine Szene in der 8.Minute, als sich die Leipziger Defensive beim Stand von 29:36 den Ball zweimal durch Defensiv-Rebounds erobern konnte, die Uni-Riesen im Gegenzug aber ebenfalls nicht in der Lage waren zu punkten. Stattdessen nutzte Cuxhaven dann seinen dritten Versuch und zog weiter davon.

Uni-Riesen Leipzig verlieren gegen Cuxhaven

 


Auch im dritten Viertel zeigte sich das schon gewohnte Bild. Die Leipziger verteidigten aufopferungsvoll, nutzten aber ihre Möglichkeiten im Angriff nicht aus. Es bleib beim Fehlwurffestival und die BasCats konnten mit einer 52:63-Führung in den letzten Spielabschnitt gehen.
Die ersten Punkte im letzten Viertel erzielte kurz nach Wiederbeginn Chris Gadley, der für insgesamt 22 Leipziger Punkte im Spiel sorgte und sich zudem mit 17 Rebounds ins Spiel einbrachte. Dann dauerte es drei Minuten, ehe die nächsten Punkte fielen, als das zugunsten der Uni-Riesen geschah konnten die Zuschauer in der Arena Leipzig noch einmal auf ein kleines Wunder hoffen. Zur Mitte des Viertels verkürzte Gadley sogar auf 59:63 und brachte die Leipziger endgültig wieder in Schlagdistanz. Doch wie gehabt folgten Fehler im Angriff, Cuxhaven brauchte ganze zwei Minuten, um beim 61:71 den 10-Punkte-Abstand wieder herzustellen und das Spiel danach geschickt über die letzten Minuten zu bringen.
Nach dem Spiel sprach die Statistik klare und ernüchternde Worte. Ganze 35 Prozent der Würfe aus dem Feld hatten die Uni-Riesen im Korb untergebracht, auch die Hälfte der Freiwürfe landete nicht im Korb. Wie es besser geht zeigte der frühere Leipziger Mo Pratt, der sieben seiner acht Würfe aus Nahdistanz verwandelte und insgesamt für 19 Cuxhavener Punkte sorgte.
Am kommenden Samstag treten die Uni-Riesen zum nächsten Auswärtsspiel beim VfL Kirchheim an, am Dienstag, dem 27.November folgt das nächste Heimspiel gegen Science City Jena in der Arena Leipzig.

Für die Uni-Riesen Leipzig spielten: Freer 2 Punkte/ 3 Rebounds/ 2 Assists, Kranz 6/0/0, Schaffartzik 7/0/1, Simon 10/6/0, Beier, Hohlfeld, Spalke, Macevicius, Marshall 12/4/2, Khartchenkov 7/5/1, 22/17/1

(rsp)

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