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Erster Heimsieg für die Uni-Riesen Leipzig in der ProA

am . Veröffentlicht in Basketball

Erster Heimsieg für die Uni-Riesen Leipzig in der ProALeipzig. Am Dienstagabend war es endlich soweit: Die Uni-Riesen Leipzig konnten ihren ersten Heimsieg in der 2.Basketballbundesliga ProA feiern.

 

 

 

 

 


Lange hatten die Uni-Riesen und ihre Fans auf den ersten Heimsieg der Saison warten müssen. Im Sachsenderby gegen Chemnitz gelang den Leipziger Basketballern mit 90:74 der lang ersehnte Erfolg. Den Grundstein für den Sieg legten die Gastgeber bereits im ersten Viertel. Sie erzielten nicht nur die ersten Punkte des Spiels sondern führten vom 2:0 durch Nick Freer über die gesamte Spielzeit. Trotz kleiner Fehler im Spiel setzten sich die Uni-Riesen vom 9:6 nach vier Minuten kontinuierlich zum 27:18 am Ende des ersten Spielabschnitts ab.
Zu Beginn häuften sich zunächst die Fehler im Angriff der Uni-Riesen, so dass sie erst nach zwei Minuten zum ersten Korb kamen. Da aber die Defensivarbeit stabil blieb, konnten die Gäste aus Chemnitz diese Phase nicht nutzen, um ihrerseits näher an die Leipziger heran zu kommen. Nach und nach kamen die Uni-Riesen auf offensiv wieder in Schwung und konnten auch das zweite Viertel mit neun Punkten für sich entscheiden. Beim Stand von 50:32 gingen die Teams in die Halbzeitpause.

Erster Heimsieg für die Uni-Riesen Leipzig in der ProA

 


Leider konnten die Uni-Riesen den Schwung aus der ersten Halbzeit nicht mit in das dritte Viertel nehmen. Offensiv gelang nur noch wenig, ganze 14 Punkte standen nach dem dritten Spielabschnitt für die Leipziger zu Buche. Chemnitz agierte etwas konsequenter und verkürzte seinen Rückstand zum Beginn des letzten Viertels um fünf Punkte auf 64:51.
Im letzten Viertel versuchte Chemnitz noch einmal alles, um den Rückstand aufzuholen. Die gute Leipziger Abwehrarbeit zeigte aber weiter ihre Wirkung, insbesondere das Reboundverhalten unter dem eigenen Korb stimmte gegen Chemnitz in der gesamten Partie. Insgesamt eroberten Chris Gadley und Co. 23 Bälle unter dem eigenen Korb und unterbanden so leichte Punkte für den Gegner. So gelang es den Uni-Riesen, die Chemnitzer immer auf mindestens 10 Punkten Distanz zu halten. Als einziger Schwachpunkt im Leipziger Spiel erwies sich die Ausbeute von der Freiwurflinie. Nur 12 von 24 Freiwürfen landeten auch im Korb. Die Wurfquote aus dem Spiel lag dagegen nur knapp unter 60 Prozent, ein Garant für den Sieg gegen Chemnitz. Letztendlich konnten sich die Uni-Riesen über einen auch in der Höhe absolut gerechtfertigten 90:74-Sieg freuen.

Erster Heimsieg für die Uni-Riesen Leipzig in der ProA

 


An der allgemeinen Situation in der Liga hat sich durch den Sieg vorerst nichts geändert. “Wir sind immer noch Tabellenletzter“, sagte Coach Ivan Vojtko nach dem Spiel. “Wir müssen auf das Niveau aufbauen, das wir schon in den vergangenen fünf Partien gezeigt haben. Dann können wir die letzten Tabellenplätze verlassen.“ Schon am Wochenende können die Uni-Riesen Leipzig in Paderbvorn zeigen, ob sie das Momentum aus dem Sachsenderby in die anderen Spiele mitnehmen können. “Vielleicht ist das jetzt der Start einer Siegesserie“, blickt Power Forward Walter Simon schon auf das nächste Spiel gegen die finke baskets voraus. “Am Samstag in Paderborn müssen wir genauso weiter machen.“
Das nächste Heimspiel bestreiten die Uni-Riesen Leipzig am Sonntag, dem 18.November, gegen die Cuxhaven BasCats.

Für die Uni-Riesen Leipzig spielten: Freer 29 Punkte/ 4 Rebounds/ 1 Assist, Kranz 5/0/0, Schaffartzik 15/2/2, Simon 5/7/0, Beier, Hohlfeld, Macevicius 4/1/3, Marshall 15/3/3, Khartchenkov 7/4/2, Gadley 10/8/3

(rsp)

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