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Uni-Riesen Leipzig unterliegen knapp gegen Karlsruhe

am . Veröffentlicht in Basketball

Uni-Riesen Leipzig unterliegen knapp gegen KarlsruheLeipzig. Für die Uni-Riesen Leipzig dauerte das Spiel gegen die BG Karlsruhe eine Sekunde zu lange. Buchstäblich in dieser letzten Sekunde erzielten die Gäste den Korb zum 90:91.

 

 

 

 


Die Leipziger hatten bis dahin den hohen Favoriten aus Karlsruhe mehrfach an den Rand der Niederlage gebracht. Letztendlich war es die eigene Chancenverwertung, die die Uni-Riesen den ersten Heimsieg der Saison kostete.
Die BG Karlsruhe, Tabellenführer der 2.Bundesliga ProA, begannen das Spiel erwartungsgemäß druckvoll. Nach nur fünf Minuten des ersten Viertels führten die Gäste bereits mit 8:16. Fehlwürfe und unnötige Ballverluste hatten bis dahin das Leipziger Spiel geprägt. Doch nach einer Auszeit gingen die Leipziger konzentrierter zu Werke und kämpften sich bis zum Ende des Spielabschnitts auf 24:24 heran.
Im zweiten Viertel übernahmen die Uni-Riesen die bestimmende Rolle im Spiel und gingen durch Punkte von Nick Freer mit 29:28 in Führung. Chris Gadley und noch einmal Freer legten zum 36:31 nach und ließen bei den 538 Zuschauern die Hoffnung auf einen Überraschungssieg aufkeimen. Zwar schlichen sich in der Folge wieder vermehrt Fehler in das Leipziger Spiel ein, dennoch konnten die Uni-Riesen mit einer 49:44-Führung in die Halbzeitpause gehen.

Uni-Riesen Leipzig unterliegen knapp gegen Karlsruhe

 


Nach der Pause wiederholte sich der Spielbeginn. Die Uni-Riesen machten Fehler, Karlsruhe nutzte diese, um selbst zu punkten. Dementsprechend wechselte die Führung wieder und in kurzer Zeit lagen die Gäste mit 52:57 vorn. Vor allem dank guter Verteidigungsarbeit konnten die Leipziger den Lauf der Karlsruher stoppen. Unter beiden Körben dominierte jetzt Chris Gadley, eroberte sich Defense-Rebounds und punktete selbst. Beim Stand von 67:62 unterlief ausgerechnet Harry Marshall ein Fehler im Tempogegenstoß, statt einer Sieben-Punkteführung für die Uni-Riesen kam Karlsruhe näher, auch im nächsten Angriff verwarfen die Leipziger und Karlsruhe nutzte seine Chance zur 67:70-Führung nach dem dritten Viertel.
Karlsruhe nahm den Schwung mit in den letzten Spielabschnitt und legte in kurzer Zeit zwölf Punkte zwischen sich und die Gastgeber. Das fünfte Foul und damit der Spielausschluss von Jaivon Harris stoppten die Karlsruher Angriffsbemühungen abrupt. Die Uni-Riesen kämpften sich Punkt um Punkt an die Gäste heran. Durch Punkte von Nikita Khartchenkov verkürzten die Leipziger auf 85:89, ein Ballgewinn eine Minute vor Spielende gab Kai-Uwe Kranz die Möglichkeit, mit einem Drei-Punkte-Wurf den 88:89-Anschluss zu erzielen. Auch den nächsten Karlsruher Angriff konnten die Leipziger abfangen, Coach Ivan Vojtko nahm 19 Sekunden vor Spielende eine Auszeit, um den Angriff zu besprechen. Kranz übernahm die Verantwortung für den Wurf und versenkte den Ball fünf Sekunden vor Spielschluss zum 90:89 und versetzte die Arena in Freudentaumel. Auch Karlsruhe nutzte jetzt seine letzte Auszeit, um die Taktik für den letzten Ballbesitz zu diskutieren. Wenige Zehntel Sekunden vor der Schlusssirene versenkte Karlsruhe den Ball zum 90:91.

Uni-Riesen Leipzig unterliegen knapp gegen Karlsruhe

 


“Wir haben wieder gut gespielt, die Mannschaft hat sich wieder gesteigert. Aber wir waren heute unter dem Korb nicht stark genug. Und speziell in der Situation am Spielende haben wir uns wieder zu unerfahren angestellt“, blickte Coach Vojtko auf die vergangenen Minuten zurück. “Solche Spiele nicht zu gewinnen, kann über Klassenerhalt oder Abstieg entscheiden.“ Letztendlich zeigte sich, dass die Uni-Riesen noch nicht konstant genug über die gesamt Spielzeit sind. Trafen sie in der ersten Halbzeit noch die Hälfte aller Würfe aus dem Feld und 80 Prozent der Freiwürfe sank diese Quote über das gesamte Spiel auf 47 Prozent aus dem Feld und 73 Prozent von der Freiwurflinie. Karlsruhe dagegen steigerte sich in der zweiten Halbzeit und lag am Ende bei einer Erfolgsquote von 53 Prozent aus dem Feld und 76 Prozent bei den Freiwürfen. Mit einem Sieg aus sechs Spielen finden sich die Uni-Riesen derzeit am Tabellenende wieder.
Am kommenden Wochenende treten die Uni-Riesen Leipzig beim Nürnberger Basketballclub zum nächsten Ligaspiel an.

Für die Uni-Riesen Leipzig spielten: Freer 21 Punkte/ 4 Rebounds/ 5 Assists, Kranz 11/2/0, Schaffartzik 14/1/2, Simon 7/7/1, Macevicius 2/2/2, Marshall 4/1/4, Khartchenkov 21/5/1, Gadley 10/10/2, Beier, Hohlfeld, Spalke, Heinrich

(ine)

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