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Uni-Riesen Leipzig wollen 2016 international spielen

am . Veröffentlicht in Basketball

Uni-Riesen Leipzig wollen 2016 international spielenLeipzig. Die Uni-Riesen Leipzig haben sich für die nähere Zukunft ambitionierte Ziele gesteckt. Die derzeit um den Aufstieg in die 2.Liga spielenden Basketballer wollen 2016 im internationalen Geschäft angekommen sein.

 

 

 

 

 

 

Die Uni-Riesen wollen hoch hinaus. Selbst der als sehr vorsichtig bekannte Geschäftsführer der Basketballer, Werner Scholz, meint, man sei jetzt an dem Punkt angekommen, den nächsten Schritt zu wagen. Das Konzept für die kommenden Jahre wurde in den letzten Wochen gemeinsam mit Jonas Vainauskas und Joachim Stumpf erstellt. Beide bringen nationale und internationale Erfahrungen mit, die es den Leipziger ermöglichen sollen, 2014 in der Basketball Bundesliga zu spielen und ab 2016 im europäischen Basketball mitzumischen.
Der Litauer Jonas Vainauskas sieht die Voraussetzungen im Leipziger Umfeld sehr positiv. Man wolle nun das sehr erfolgreiche Jugendprogramm, wie es in Litauen durchgeführt wird, an die Gegebenheiten Leipzigs anpassen und einführen, so Vainauskas. Dafür und in der Entwicklung der Bundesligamannschaft sollen in naher Zukunft verstärkt internationale Trainer eingebunden werden, die vor Ort ihr Wissen vermitteln sollen. Die Kontakte bringt Vainauskas mit – er arbeitete 11 Jahre als Geschäftsführer der litauischen Mannschaft Lietuvos rytas Vilnius und feierte dort neben fünf nationalen Titeln auch zwei Europapokalsiege.
Laut Scholz werden die Uni-Riesen auf jeden Fall die Lizenzen für die 2.Bundesliga ProA und ProB beantragen. Man sei auf gutem Wege, die Lizenzanforderungen auch für die ProA zu erfüllen, so Scholz, und auch die Mannschaft befinde sich auf dem besten Wege, die Playoffs erfolgreich zu bestreiten. “Sie haben Spaß am Basketball und Spaß am gewinnen“, so Scholz über sein Team. Die Spieler seien hoch motiviert, im Halbfinale wieder auf Gotha zu treffen, das ihnen in der Saison ihre Grenzen aufzeigte. “Dann wird sich zeigen ob alle bereit sind, über ihre Grenzen hinaus zu wachsen“, so Scholz weiter. Wirtschaftlich sehen er und Joachim Stumpf optimistisch in die Zukunft. Die Lizenzanforderungen, die bis Ende März erbracht werden müssen, sieht Stumpf als unproblematisch an. “Es gab einige Skepsis in der Wirtschaft“, berichtet er von seinen Erfahrungen der letzten Monate. “Aber jetzt haben wir endlich ein gutes, neues Konzept und die Resonanz darauf war durchweg positiv.“ Auch wenn noch keine Verträge für die kommende Spielzeit unterschrieben sind ist er zuversichtlich, dass bis Ende Juni ein Etat aufgestellt werden kann, der eine gute Saison in der 2.Liga ermöglichen wird.

Uni-Riesen Leipzig wollen 2016 international spielen

 

Hauptaugenmerk der Arbeit wird aber weiter die eigene Jugend bleiben. Da keine Einigung mit den Leipziger Sportschulen möglich war wurde eine Zusammenarbeit mit den Rahn-Schulen ins Leben gerufen. Dort soll nun Basketball vom Kindergarten bis hin zum Gymnasium unterstützt werden. Um die Jugendmannschaften zu fördern wird es künftig im Sommer Camps mit Partnern in Litauen, Tschechien und Finnland geben. Als Einzugsgebiet für den Nachwuchs sehen Scholz und Co. ganz Mitteldeutschland. Dabei soll der Standort Leipzig eine feste Größe im europäischen Basketball werden. “Wir wollen die eigene Identität weiter entwickeln“, meint dazu Jonas Vainauskas. “Leipzig wird kein Farmteam für irgendjemanden werden.“
Den nächsten Schritt Richtung Bundesliga können die Leipziger bereits am Samstag in Dorsten gehen. Nachdem das Hinspiel in Leipzig mit 85:82 gewonnen wurde würde ein Sieg in Dorsten den Einzug in das Playoffhalbfinale bedeuten.

(ine)

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