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Neue Hilfe für Alzheimer-Patienten dank GPS-Schuhen

am . Veröffentlicht in Dies und Das

Neue Hilfe für Alzheimer-Patienten dank GPS-SchuhenLeipzig. In den USA haben Wissenschaftler und Unternehmer eine einfache und dennoch effektive Lösung gefunden, um “entflohene“ Alzheimer-Patienten schneller ausfindig zu machen.

 

 

 

 

 

 

Es klingt ein wenig nach einem James Bond Film. Hightech-Schuhe mit eingebautem GPS-Sender sollen ab sofort für jeden erhältlich sein. Der Hintergrund ist traurig und kritisch, sollte aber nicht zum Tabuthema abgestempelt werden. Millionen Menschen leiden an Alzheimer, für Angehörige ein starke Belastung. “Das neue System erspare den Betroffenen peinliche Momente und könne sogar Leben retten“, sagte Andrew Carle von der George-Mason-Universität, der GTX Corp und Aetrex Worldwide bei der Entwicklung des Schuhs beriet. “Er ist vor allem für Alzheimer-Patienten im frühen Stadium wichtig, denn sie sind besonders gefährdet: Sie wohnen möglicherweise noch zu Hause, sind aber schon verwirrt. Dann spazieren sie einfach los - und können tagelang verloren gehen.“
Für Pflegepersonal oder Angehörige eine belastende Situation. Dank eines solchen Senders, welcher unauffällig im Schuhabsatz eingebaut wird, können die Erkrankten schnell geortet werden, falls sie einen bestimmten, virtuell eingegrenzten Bereich, verlassen sollten. Per Handy oder Computer wird automatisch ein Alarm in einem solchen Falle abgesendet.
“Den Patienten einfach ein GPS-Arm- oder Halsband mitzugeben, sei keine Lösung, weil sie ungewohnte Gegenstände häufig abnehmen“, erklärt Carle. “Paranoia geht oftmals mit Alzheimer einher - gib ihnen eine Armbanduhr und sie nehmen sie ab, weil es nicht ihre ist. Man muss das GPS vor ihnen verbergen“.

 

(sba)

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