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ver.di ruft Telekom-Beschäftigte zu Demonstration nach Leipzig

am . Veröffentlicht in Sachsen

Leipzig. Beschäftigte der Telekom Kundenniederlassung Spezial aus dem ganzen Bundesgebiet werden am morgigen Dienstag in Leipzig am Rande einer Betriebsversammlung gegen die Ausgliederung ihrer Arbeitsplätze demonstrieren.

Anlass des Protestes sind die Pläne des Telekom-Vorstands zur Ausgliederung der gesamten Kundenniederlassung Spezial mit rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Der ver.di-Landesfachbereichsleiter Hans-Joachim Fischer wirft der Unternehmensführung mangelnde Gesamtverantwortung vor. "Offenbar plant der Vorstand Stück für Stück den Ausverkauf des Unternehmens. Am Ende bleibt ein ausgehöhltes Gerippe, in das niemand mehr recht Vertrauen haben kann. Das ist garantiert keine erfolgversprechende Zukunftsstrategie."

Die Ausgliederung in die Telekomgesellschaft Vivento-Customer-Services (VCS) soll bereits zum 1. September 2007 erfolgen. Betroffen sind alle Standorte in der gesamten Bundesrepublik. In Sachsen sind das Leipzig, Dresden und Chemnitz, in Sachsen-Anhalt der Hauptsitz in Halle und in Thüringen Gera und Nordhausen mit insgesamt knapp 1000 Beschäftigten.

ver.di befürchtet, dass die Ausgliederung nur der erste Schritt zum endgültigen Rausverkauf aus dem Konzern ist und kritisiert den damit weiter fortschreitenden Rückzug der Telekom aus der Region.

(msu) 

Sachsen ist Deutschlands drittgrößtes geschlossenes Obstanbaugebiet

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Dresden. Agrarminister Stanislaw Tillich hat heute (Montag, 20. August) eine computergestützte Apfelsortieranlage in der Nähe von Dresden besucht. Vom hohen Automatisierungsgrad der Anlage zeigte sich der Minister beeindruckt. Wie von Geisterhand bewegt, schwimmen die Äpfel hierhin und dahin, werden sortiert nach Größe und Farbanteil, zehn bis 18 Tonnen in der Stunde. Am Ende landen die Äpfel - je nach Wunsch des Handels - unter anderem in Sechser- oder Achterpacks, in zwei-Kilo-Tragetaschen oder drei-Kilo-Körben. Insgesamt laufen jährlich um die 40.000 Tonnen Äpfel über die hochmoderne Sortier- und Verpackungsstation der Borthener Obst e.G. „Das Dresdner Umland hat einen hervorragenden Ruf als Apfelland“, so Tillich weiter. Das Sortieren vor Ort stehe für kurze Transportwege und höchste Qualität.

In Borthen werden auf 1.600 Hektar vor allem Äpfel, aber auch Birnen, Kirschen, Pflaumen, Himbeeren und Erdbeeren angebaut. Neben der Sortieranlage gibt es hier ein Obstkühllager für 9.600 Tonnen Kernobst. Nach dem geplanten Ausbau können hier 23.000 Tonnen gelagert werden.

Aber nicht nur der Südosten Dresdens sondern auch die Region von Dürrweitzschen (Muldentalkreis) ist bekannt für schmackhaftes Obst. Sachsen ist das drittgrößte geschlossene Anbaugebiet in Deutschland. Auf rund 3.000 Hektar wurde im vergangenen Jahr Kernobst angebaut. Geerntet werden jedes Jahr über 90.000 Tonnen. Für dieses Jahr erwarten die Obsterzeuger wieder eine Ernte in dieser Größenordnung.

(SMUL/msu) 

Unfall auf Baustelle verursacht Fischsterben

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FischDresden. Im Weißeritzkreis kam es auf einer Baustelle in der Nähe von Bärenstein zu einem Chemieunfall, dabei verendeten in einem Bach ca. 500 Forellen. Das teilte die Polizei heute in Dresden mit.

Über 100 Jahre alte Autos rollen wieder - "Sachsen Classic" beginnt heute

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Sachsen ClassicZwickau. In Zwickau beginnt heute die alljährliche Oldtimer Rallye "Sachsen Classic". Bis Samstag bewegen Oldtimer Besitzer ihre insgesammt 186 Fahrzeuge von Zwickau über den Sachsenring antlang erlebnissreicher Strecken durch die Böhmische, die Sächsische Schweiß, das Böhmische Bergland und nach über 600 Kilometern bis nach Dresden, zur Gläsernen Manufraktur.

Sächsische Hotels holen Sterne

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Luxus ClassWer kennt das nicht, wenn Kollegen oder Verwandte erzählen: "...wir waren im Urlaub in einem Fünf-Sterne-Hotel auf....".
Nun sind die "Sterne" auch immer öfter in sächsischen Hotels zu finden.

Erster Spatenstich für Sachsens größte Hochwasserbaustelle

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Grimma. Umwelt- und Landwirtschaftsminister Stanislaw Tillich hat am Freitag, den 10. August mit dem ersten Spatenstich den Startschuss für die derzeit größte Hochwasserschutz-Baustelle des Freistaates Sachsen gegeben. In Grimma entsteht ein Hochwasserschutzsystem, dessen Hauptbestandteil eine 2,8 Kilometer lange Mauer ist. Dadurch soll die Muldestadt künftig vor einem Jahrhundert-Hochwasser geschützt werden. Grimma erhält zum ersten Mal in seiner mehr als 800-jährigen Geschichte einen angemessenen Schutz vor Hochwasser, so sagte Tillich. Er freute sich, dass nach den geführten Diskussionen eine Lösung gefunden ist, die sowohl dem Hochwasser- als auch dem Denkmalschutz und dem Stadtbild gerecht werde. Die Baumaßnahmen, haben ein Gesamtvolumen von 23,5 Millionen Euro und sollen voraussichtlich 2011 abgeschlossen sein.

Bahn begrüßt GDL-Aussage zur Schlichtung

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bahn.pngBerlin. Die Deutsche Bahn AG heute auf Äußerungen des GDL-Vorsitzenden Schell reagiert, der in einem Fernsehinterviewsagte, dass er sich bei der Tarifauseinandersetzung einem Moderator "nicht sperren" würde. Personalvorstand  Suckale sagte dazu: "Unsere ständigen Appelle an die GDL-Führung zeigen offensichtlich Wirkung." Weiterhin sicherte die Bahn zu sich dem Urteil eines Urteil eines neutralen Sachverständigen zu beugen. Ende Mai vergangenen Jahres hatte die GDL ihre Schlichtungsvereinbarung mit der Bahn gekündigt. Die jetzige Aussage des GDL-Vorsitzenden bewertet die DB als Schritt in die richtige Richtung und fordert die GDL auf, die Streikdrohungen vom Tisch zu nehmen. "Nur am Verhandlungstisch können wir zu einer Lösung kommen", sagte Suckale.

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