Zugunglück in Bad Lausick - Prozessauftakt in Wurzen verschoben

Zugunglück in Bad Lausick - Prozessauftakt in Wurzen verschobenWurzen. Am heutigen Montag sollte der Prozess im Fall des Zugunglücks in Bad Lausick vom  September vorigen Jahres beginnen. Der Prozessauftakt wurde aber aufgrund einer Erkrankung des Richters verschoben.

 

 

 

Im September vorigen Jahres stieß ein Regionalexpress der Deutschen Bahn auf der Strecke Leipzig-Chemnitz mit einem PKW zusammen und entgleiste. Bei dem Zugunglück waren 20 Personen zum Teil schwer verletzt worden, zudem entstand ein Sachschaden in Millionenhöhe.
Dem Fahrer eines Transporters wird  in diesem Zusammenhang von der Staatsanwaltschaft Leipzig vorgeworfen, einen vor ihm stehenden PKW mit seinem Fahrzeuug auf das Gleis geschoben zu haben. Der Angeklagte aus dem Landkreis Mittelsachsen soll den Unfall, nach Angaben der Ermittler, fahrlässig herbeigeführt haben. Der Mann sollte sich deshalb ab heute vor dem Amtsgericht in Wurzen wegen des Vorwurfes des fahrlässigen Eingriffs in den Bahnverkehr und der fahrlässigen Körperverletzung in 20 Fällen verantworten.  
Am Vormittag wurde kurzfristig bekannt gegeben, dass der Prozess verschoben werden muss, da der zuständige Richter erkrankt ist. Einen neuen Termin konnte das Gericht noch nicht bestimmen.

(msc)

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