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Polizei Leipzig will nach Vernehmung des "Kannibalen von Rotenburg" weiter ermitteln

am . Veröffentlicht in Polizei Meldungen

Leipzig. Polizisten aus der Messestadt haben den als  "Kannibalen von Rotenburg" bekannt gewordenen Armin Meiwes am  15. November vernommen. Dabei wurden sie von Beamten des Landeskriminalamtes Hessen sowie der Sonderkommission „Tristan" des Polizeipräsidiums Frankfurt in der JVA Kassel unterstützt.

Wie die  Staatsanwaltschaft Leipzig und PD Leipzig in einer gemeinsamen Pressemitteilung erklärten, würden dessen Aussagen zu angeblichen Tötungsdelikten im Raum Leipzig nun erneut eingehend überprüft.

In der Vernehmung hatte Meiwes vorher über die Medien verbreitete Aussagen wiederholt, nach denen er Kontakt zu einem Mann gehabt haben, der im Großraum Leipzig drei junge Männer getötet haben will.

Nach Angaben der Polizei sei die Schilderung des Kontaktes so ausführlich und detailreich gewesen, dass eine weitere Prüfung des Falles durch die Polizei angeordnet wurde. Zwischen Meiwes und dem namentlich nicht genannten Mann sei ein Treffen letztlich nicht zustande gekommen, teilte die Polizei weiter mit. 

Einzelheiten zu den von Meiwes in der Vernehmung getätigten Aussagen wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht nennen.

Bisher seien auch noch keine Anhaltspunkte für einen  Anfangsverdacht konkreter Tötungsdelikte und den Anfangsverdacht gegen eine bestimmte Person vorhanden. Dies könne nach Angaben der Polizei erst nach weiterer Prüfungen gesagt werden.

(mkr)

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