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FC Sachsen vs. 1. FC Lok- Polizei zieht Bilanz

am . Veröffentlicht in Polizei Meldungen

Polizeisprecher: "Einsatz war eine runde Sache"

Leipzig. Die Polizei in Leipzig zeigt sich rundum zufrieden mit dem gestrigen Einsatz beim Fußballspiel des FC Sachsen II gegen den 1. FC Lok Leipzig in der Landesliga. "Das Sicherheitskonzept hat sich erneut bewährt. Die Verantwortlichen beider Vereine, des Veranstalters, der Stadt Leipzig, der Staatsanwaltschaft und der Polizeidirektion Leipzig arbeiteten Hand in Hand", so der Polizeiführer, KD Uwe Matthias.

Die Polizei war mit ca. 800 Beamten im Einsatz. Im Vorfeld des Spieles gab es zwei Zwischenfälle.  40-60 Anhänger des 1. FC LOK versuchten die Fans des FC Sachsen am Südplatz mit Steinen und Feuerwerkskörpern zu attackieren. Durch das schnelle Einschreiten der Beamten wurden die Angriffe sofort unterbunden. Zu einer ähnlichen Situation kam es dann noch mal am Westplatz. Dort versuchten ca. 100 Rowdys erneut den Fanzug von FC Sachsen anzugreifen. In beiden Fällen wurde niemand verletzt. Der weitere Marsch beider Fangruppen verlief reibungslos.

12.150 Zuschauer und eine Vielzahl von Medienvertretern aus der gesamten Bundesrepublik verfolgten das brisante Spiel, das um 14:10 Uhr angepfiffen wurde.

 Kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit unterbrach der Schiedsrichter das Spiel. Aus beiden Fanlagern waren Feuerwerkskörper auf das Spielfeld und in gegnerische Fanblöcke geworfen worden. Die Situation konnte jedoch schnell beruhigt werden, so dass das Spiel fortgesetzt werden konnte.

Nach dem Abpfiff begaben sich alle Fußballfans auf den Heimweg. Hier kam es zu keinen größeren Vorkommnissen.

Im Resultat müssen sich nun vier Personen strafrechtlich verantworten (3x wegen Landfriedensbruch sowie 1x wegen Körperverletzung). 22 Männer wurden kurzfristig in Gewahrsam genommen, weil sie erteilten Platzverweisen keine Folge leisteten oder die polizeiliche Arbeit störten.

(msu)

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