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Ortsumgehung Grimma für Verkehr freigegeben

am . Veröffentlicht in Leipziger Umland

Grimma. In Anwesenheit von  Wirtschaftsminister Jurk und Bundesverkehrsminister Tiefensee wurde am heutigen Donerstag die Grimmaer Umgehungsstraße für den Verkehr freigegeben.

Um die Verlegung der B 107 aus der Innenstadt von Grimma als westliche Umfahrung hatte es Streit im Muldental gegeben.  Die Trasse beginnt südlich der A 14, Anschlussstelle Grimma, schwenkt am Ortseingang Grimma in westlicher Richtung ab und umfährt halbseitig das gesamte Stadtgebiet.

Die Baumaßnahme gliedert sich in drei Bauabschnitte: Der 1. Bauabschnitt beginnt nördlich von Grimma und endet an der Kreuzung mit der S 38. Der 2. Bauabschnitt beinhaltet die Fortführung bis zur Kreuzung mit der S 11 südwestlich von Grimma. Die Realisierung des 3. Bauabschnitts mit der Wiederanbindung an die B 107 südlich von Grimma steht noch aus.

Umweltschützer bemängelten die Trassenführung durch das Klosterholz. Hier würde der  Lebensraum einer Vielzahl zum Teil streng geschützter Arten unwiederbringlich beseitigt und ein Erholungsgebiet für die Menschen praktisch wertlos werden, so ein Sprecher. Der Naturschutzbund Deutschlan (Nabu) hatten gegen den Abschnitt geklagt. Am Ende einigten sich die Parteien auf einen Vergleich, der das Projekt allerdings teurer als geplant macht. In Grimma hofft man daher auf Fördermittel des Bundes. Eine Entscheidung hierüber wird voraussichtlich erst im September fallen.

(msc)

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