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Müll am Schießplatz Mügeln komplett entsorgt

am . Veröffentlicht in Leipziger Umland

Leipzig/Mügeln. Wie das Regierungspräsidium Leipzig mitteilte, ist die Entsorgung von illegal abgelagertem Müll auf dem Schießplatz Mügeln abgeschlossen.

Insgesamt wurden mehr als  2800 Tonnen Abfall beseitigt worden. Bei der Beseitigung bewahrheiteten sich frühere Befürchtungen, wonach es sich bei den im Wall des Schießplatzes eingelagerten Stoffe um ungenehmigten und gefährlichen Abfall handelt. Aufgrund der Gegebenheiten konnte der Müll auch nicht vor Ort sorteirt werden. Schon das Lösen der Abfälle aus den Wällen war trotz geeigneter Technik schwierig. Eine separate Entnahme, z. B. möglicherweise unkontaminierten Gummis, sei aus dem  Abfallgemisch praktisch unmöglich, so das Regierungspräsidium. Der kontaminierte Müll wurde deshalb einer  Anlage  zugeführt, in der dann eine Vorsortierung des Abfalls erfolgte, so die Behörde.

Der Fall war von einer Bürgerinitiative aufgedeckt worden. Sie hatte recherchiert, dass beim Bau von Schutzwällen für den Schießplatz Abfälle verwendet worden waren. 

Damit nähert sich eine monatelange Posse dem Ende. Eigentlich sollte die Stadt Mügeln den Abfall beseitigen lassen. Als diese aber eine Frist des Regierungspräsidiums verstreichen ließ, wies die Behörde das Landratsamt Torgau- Oschatz an, dies zu übernehmen. Am 30. Mai begann dann die Entsorgung. Das Landratsamt kündigte an, die Kosten dafür  von der Stadt Mügeln zurückzufordern.

(msu) 

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