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Mügelner Müll-Skandal nähert sich dem Ende

am . Veröffentlicht in Leipziger Umland

Mügeln. Die Beseitigung des kontaminierten Mülls soll nach Informationen von Radio Leipzig in der kommenden Woche abgeschlossen sein. Der Sender beruft sich dabei auf das Regierungspräsidium. 


Demnach sind bisher etwa zwei Drittel des belasteten Abfalls entsorgt worden. Bei der Beseitigung bewahrheiteten sich frühere Befürchtungen, wonach es sich bei den im Wall des Schießplatzes eingelagerten Stoffe um ungenehmigten und gefährlichen Abfall handelt. Aufgrund der Gegebenheiten könne der Müll auch nicht vor Ort sorteirt werden, so das Regierungspräsidium. Schon das Lösen der Abfälle aus den Wällen ist trotz geeigneter Technik schwierig. Eine separate Entnahme, z. B. möglicherweise unkontaminierten Gummis, ist aus dem bisherigen Abfallgemisch praktisch unmöglich. Das Abfallgemisch wird deshalb einer technischen Anlage mit den erforderlichen Voraussetzungen zugeführt, in der eine Vorsortierung des Abfalls erfolgt, so die Behörde.

Der Müll war vom Mügelner Bürgermeister Deuse extra als Baustoff angefordert, um den Schießplatz zu erweitern. Das Landratsamt Torgau-Oschatz musste letzendlich das Entsorgen des Mülls bezahlen. Es sind mehrere hunderttausend Euro. Das Landratsamt will sich aber das Geld von der Stadt Mügeln zurückholen.

(msc) 

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