facebook Twitter Youtube RSS

Regierungspräsidium Leipzig: "Weitere Verzögerungen am Schießplatz Mügeln nicht hinnehmbar"

am . Veröffentlicht in Leipziger Umland

Leipzig. Im Streit um die Beseitigung des illegalen Abfall auf der Schießanlage in Mügeln macht das Regierungspräsidium Leipzig weiter Druck. Als völlig unbefriedigend bezeichnete es die am Mittwoch  mit dem Bürgermeister der Stadt Mügeln und dem Landrat des Landkreises Torgau-Oschatz geführten Gespräche.

Nun hat die die Behörde das Landratsamt veranlasst, sich um die Beseitigung des Abfalls zu kümmern, sollte die Stadt dies nicht bis spätestens Mittwoch in den Griff bekommen haben.

In einer Pressemitteilung erklärte das Regierungspräsidium:  "Sollte Bürgermeister Deuse nunmehr nicht unverzüglich sichtbare Zeichen für die Problemlösung setzen, muss das Landratsamt die Entsorgung der Abfälle selbst auf Kosten der Stadt Mügeln veranlassen."

Empört zeigte sich auch Regierungspräsident  Walter Christian Steinbach: "Leider sehe ich keine andere Möglichkeit mehr, als auf diesem Weg die Abfallbeseitigung zeitnah und sichtbar in den Griff zu bekommen. Die aus meiner Sicht andauernde, die Problemlösung verzögernde Haltung des Bürgermeisters der Stadt Mügeln ist äußerst bedenklich und macht mich tief betroffen“.

Es geht um illegalen Müll auf der Schießanlage. Im Nord- und Südwall  lagern dort etwa 1000 Tonnen Abfallstoffe. Nach Untersuchungen des Regierungspräsidiums  enthält das dort verbrachte Abfallgemisch in erheblichem Umfang gefährliche Abfälle. Bereits Anfang März ließ das Regierungspräsidium mitteilen, es erwarte von der Stadt Mügeln, dass die seitens des Landratsamtes Torgau-Oschatz angeordneten Maßnahmen zum Rückbau des Nordwalls und Teilen des Südwalls des Schießplatzes Mügeln unverzüglich umgesetzt und zum Abschluss gebracht werden. 

(msu) 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.