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Trauriges Ergebnis für Leipzig in Armuts-Studie der Hans-Böckler-Stiftung

am . Veröffentlicht in Deutschland

Trauriges Ergebnis für Leipzig in Armuts-Studie der Hans-Böckler-Stiftung Leipzig/Düsseldorf. Gerade mit Blick auf die Bundestagswahlen im kommenden Jahr wird immer wieder von der guten wirtschaftlichen Entwicklung gesprochen. Auf der anderen Seite wächst die Armutsquote in deutschen Großstädten.

 

 


Schon allein die blanken Zahlen des aktuellen Armutsberichtes der von der Hans-Böckler-Stiftung beauftragten Studie sind erschreckend. Aber hinter den veröffentlichten Prozentzahlen stehen viele menschliche Schicksale. Den traurigen Spitzenplatz in der Studie belegte die Stadt Leipzig.  
25,0 Prozent der Leipziger, also jeder vierte Bewohner der Messestadt, sind nach Angaben der Studie der Wissenschaftler des “Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts“ (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf von Armut bedroht. Dies sind allein in Leipzig mehr als 130.000 Menschen. Aber auch in Dortmund, Duisburg, Hannover, Bremen und Berlin sind mehr als 20 Prozent der Menschen von Armut bedroht.
Wie es hieß sei die Entwicklung besonders in den deutschen Großstädten von zunehmender Tendenz. Ausgewertet wurden für die Studie die die Daten von 15 deutschen Großstädten.
Deutschlandweit liegt die Quote bei 15,1 Prozent. Damit liegen nur Hamburg und München unterhalb der deutschlandweit erhobenen Quote.

 

Stadt

Armutsgefährdungsquote
(in Prozent)

Empfänger von Hartz-IV
(in Prozent)

Leipzig

25,0

18,6

Dortmund

24,2

17,7

Duisburg

23,5

17,9

Hannover

22,6

12,8

Bremen

21,3

17,0

Berlin

21,1

20,7

Dresden

20,0

13,2

Köln

20,0

13,8

Essen

19,8

18,1

Nürnberg

19,6

11,7

Düsseldorf

19,2

13,4

Frankfurt

15,6

12,4

Deutschland

15,1

9,8

Stuttgart

15,1

8,0

Hamburg

14,7

12,8

München

11,8

6,6

 

(msc)

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