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Großeinsatz der Polizei gegen Neonazi-Szene in NRW

am . Veröffentlicht in Deutschland

Großeinsatz der Polizei gegen Neonazi-Szene in NRWDüsseldorf. Die Polizei hat am heutigen Donnerstag mit mehr als 900 Beamten Razzien in 146 Objekten in Nordrhein-Westfalen durchgeführt.

 

 

 

 

 


Die Durchsuchungen der Objekte in Aachen, Ahlen, Bielefeld, Bochum, Castrop-Rauxel, Dortmund, Düren, Essen, Gelsenkirchen, Hamm, Heinsberg, Herdecke, Iserlohn, Köln, Münster, Schwerte, Unna, Welver, Wuppertal, dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Kreis Mettmann standen im Zusammenhang mit dem Verbot dreier rechtsextremistischer Kameradschaften in NRW. “Damit dünnen wir die Strukturen der Neonazis in NRW weiter aus“, sagte der Innenminister Nordrhein-Westfalens, Ralf Jäger, in Düsseldorf. Außer dem Vermögen und dem Besitz der Vereine beschlagnahmten die Polizisten bei den Razzien unter anderem Schusswaffen, Schlagringe und Teleskopschlagstöcke. Außerdem fanden die Beamten rund 1000 Plakate der rechtsextremistischen NPD. “Dies macht deutlich, wie eng die Verflechtungen innerhalb dieser Szene sind“, erklärte der Innenminister. Ab sofort ist den Vereinsmitgliedern jede Vereinstätigkeit untersagt, zudem wurde die Bildung von Ersatzorganisationen verboten.
“Wir gehen konsequent gegen Verfassungsfeinde vor. Die Sicherheitsbehörden kennen die rechtsextremistischen Netzwerke und werden sie weiter bekämpfen“, betonte Jäger. “Dabei nutzen wir jede Möglichkeit, rechtsextremistische Auswüchse zu verhindern. Verbotsverfahren und konsequente Strafverfolgung sind dabei wichtige Instrumente der wehrhaften Demokratie, um gefährliche Entwicklungen im Keim zu ersticken.“ Schon im Mai wurde in NRW eine Neonazi-Vereinigung in Köln durch den Innenminister verboten.

(ine)

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