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Gesundheitsgefahr durch Einfuhr tierischer Erzeugnisse

am . Veröffentlicht in Sachsen

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales weist auf die Gefahren hin, die durch das Mitbringen tierischer Erzeugnisse aus Drittländern entstehen. Diese stellen angesichts der weltweiten Verbreitung bedeutender Tierseuchen nach wie vor ein erhebliches Tiergesundheitsrisiko dar.

Tierische Produkte, die Privatpersonen bei der Einreise zum persönlichen Gebrauch mitführen, unterliegen den gleichen veterinärrechtlichen Anforderungen, die auch für den Handel gelten. Die Produkte müssen aus einem für die Einfuhr zugelassenen Drittland stammen und von einer dem Erzeugnis entsprechenden Gesundheitsbescheinigung begleitet sein.

Bei der Einreise sind diese Waren beim Zoll anzumelden und einer Veterinärkontrolle zu unterziehen. Das Mitbringen dieser Waren ohne entsprechende Bescheinigung ist verboten. Ausgenommen davon sind Säuglingsnahrung und diätetische Nahrungsmittel.

Hintergrund dieser Bestimmungen ist die Gefahr des Einschleppens von gefährlichen Tierseuchen wie Maul- und Klauenseuche, Schweinepest und die Geflügelpest über infizierte tierische Erzeugnisse.

Für Länder, die hinsichtlich ihrer Tierseuchensituation den EU-Mitgliedstaaten gleich gestellt sind, gelten Ausnahmen beim Mitführen von tierischen Erzeugnissen zum persönlichen Verbrauch in geringen Mengen. Zu diesen Ländern gehören Andorra, die Färöer-Inseln, Grönland, Island, Lichtenstein, Norwegen, San Marino und die Schweiz.

Wie das Sächsische Staatsministerium für Soziales in Dresden mitteilt, wird die Einhaltung dieser Vorschriften an allen Zollstellen der Flughäfen, Häfen und Straßenübergängen bei der Einreise kontrolliert. Nicht einfuhrfähige Erzeugnisse werden beschlagnahmt und kostenpflichtig für den Betroffenen der unschädlichen Beseitigung zugeführt.

(SMS/msu) 

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