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"Sachsens Hochschulen müssen für Frauen attraktiver werden"

am . Veröffentlicht in Bildung

Dresden. Das Statistische Landesamt hat heute die Wanderungsbilanz der Studienanfänger in Sachsen veröffentlicht. Demnach hat der Freistaat ganze  785  Studienanfänger mehr aufgenommen als Studienberechtigte das Land verlassen hatten. Auch naheliegendes kann man aus den Zahlen lesen. Besonders attraktiv sei der Hochschulstandort Sachsen für Studienanfänger aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen, mithin aus den Nachbarbundesländern. Bei den alten Bundesländern stellen Studienanfänger aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen die größte Personengruppe dar. 

 "An diesen Vorsprung werden wir anknüpfen und in den kommenden Jahren mit guten Studienplätzen und Studienbedingungen werben", so Ministerin Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange. Die insgesamt positive Wanderungsbilanz sei erfreulich, dürfe die Politik aber nicht ausruhen lassen. Und noch etwas hat die Wissenschaftlerin den Zahlen entnommen. Gerade gut ausgebildete junge Frauen fänden in Sachsen offenbar nicht die Studienangebote, die sie suchten. "Sachsens Hochschulen müssen für Frauen attraktiver werden. Wir werden gemeinsam mit den Hochschulen ein Maßnahmepaket erarbeiten, dass sich gezielt an junge Frauen wendet", so die Ministerin. Dazu könnte beispielsweise eine Sommeruniversität für Schülerinnen genauso gehören, wie ein spezielles Mentorinnenprogramm.

(msu) 

 

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