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Universitäten suchen Nachwuchs

am . Veröffentlicht in Bildung

messerueck.jpgLeipzig. Bereits zum dritten Male öffnen sich heute die Tore für die Messe "Studieren in Mitteldeutschland". Von 9:00 bis 16:00 Uhr werden über 100 Universitäten, Fachhochschulen, Wirtschaftsverbände, Unternehmen und andere werden über Studienmöglichkeiten in Mitteldeutschland und über Perspektiven auf dem Akademikerarbeitsmarkt informieren.

Neben Vorträgen und Informationsständen stehen Studienberater der Hochschulen und der Agenturen für Arbeit, Personalchefs von Unternehmen sowie Studenten und Professoren Schülern, Eltern und Lehrern Rede und Antwort.

"In Sachsen beginnen derzeit nur rund 75 Prozent der Abiturienten ein Studium", sagte Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange. Ein Grund für diese zu geringe Studierneigung in Sachsen sei auch die fehlende Beratung für Abiturienten. "Ziel muss es sein, dass zukünftig mindestens 80 Prozent der sächsischen Abiturienten auch tatsächlich studieren und viele davon möglichst in Sachsen." Die Informationsmesse "Studieren in Mitteldeutschland" sei für studieninteressierte Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und Freunde eine gute Möglichkeit, sich zu allen Fragen des Studiums, der Studienfächer und der Studienfinanzierung informieren zu können.

Die Ministerin verwies darüber hinaus darauf, dass Studiengebühren zusätzlich soziale Barrieren für eine akademische Ausbildung schaffen. Das Studium werde damit stärker eine Frage des Geldbeutels als der Leistung. "Das kann sich Sachsen gerade vor dem Hintergrund eines drohenden Mangels an Akademikerinnen und Akademikern nicht leisten", so die Ministerin. Deshalb werde es mit ihr als Wissenschaftsministerin auch keine Studiengebühren in Sachsen geben. 

weitere Informationen: www.wege-ins-studium.de

(mkr)

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