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Sonntagsgespräch in der Universität Leipzig: Der Staat im flexiblen Kapitalismus

am . Veröffentlicht in Bildung

Sonntagsgespräch in der Universität Leipzig: Der Staat im flexiblen KapitalismusLeipzig. Der Staat ist wieder "in". Finanz- und Wirtschaftskrise scheinen eine Renaissance staatlicher Politik einzuläuten. Aber war der Staat jemals "out"? Darüber diskutiert Ulrich Brieler mit seinem Gast Stephan Lessenich (Uni Jena) am 31.Januar 2010 im 35. Sonntagsgespräch.

 

 

 

Aus der Sicht Lessenichs hat sich der Staat nur scheinbar aus der Verantwortung für soziale Stabilität zurückgezogen, um diese Verantwortung dem einzelnen selbst zu übertragen. In dem Gespräch soll über eine “doppelte Privatisierung des Sozialen“ (Lessenich) diskutiert werden, die die Menschen zu mehr "Eigenverantwortung" anhält, und gleichzeitig die Selbstsorge im Interesse des "Gemeinwohls" definiert. Welche Rolle spielt der Staat wirklich? Fordert er als Mahner von seinem Bürger permanente Aktivität ab?
Prof. Dr. Lessenich lehrt an der Friedrich-Schiller-Universität Jena am Institut für Soziologie. Er hat zahlreiche Arbeiten zur Entwicklung von Staat und Gesellschaft der Bundesrepublik vorgelegt und gilt als einer der besten Kenner der zeitgenössischen Staatstheorie.
Das 35.Sonntagsgespräch findet am 31.Januar um 12 Uhr im Geschwister-Scholl-Haus, Ritterstraße 8-10 statt.

(ine)

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