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Sächsische Schule belegen erneut den 1. Platz im Bildungsmonitor

am . Veröffentlicht in Bildung

Dresden. "Wir können zufrieden sein, sollten aber nicht in Euphorie ausbrechen" bremst Kultusminister Steffen Flath ein wenig. Der Weg der eingeschlagen wurde sei offenbar der richtige, nun müsse er aber auch zu Ende gegangen werden. Der Bildungsstandort soll zukunftsfähig bleiben, und Zukunftsfähiger werden. Wirklichen Respekt hingegen, zollt er Minister primär den Schulen. "Wenn die Studie den sächsischen Schulen eine weit überdurchschnittliche Qualität bescheinigt, dann ist das zuallererst ein Verdienst der Lehrer", so Flath. Wobei auch das Engagement der Schüler und der Elternräte einzelner Schulen nicht vergessen werden sollte.  

Der Bildungsmonitor wird vom Institut der deutschen Wirtschaft für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erstellt. Die Studie geht der Frage nach, welcher bildungspolitischer Handlungsbedarf besteht, um die Bedingungen für das Wirtschaftswachstum zu verbessern. Der Freistaat zeichnet sich durch eine überdurchschnittliche Schulqualität und durch die Vermeidung von Bildungsarmut (Schulabbrecher, Schüler mit fehlender Ausbildungsreife) aus.        Begüntigt durch zurückgehende Schülerzahlen - konnte Sachsen mit den besten Betreuungsbedingungen und Fördermaßnahmen für Lernschwächere Schüler punkten, und belegte den ersten Platz mit 16.16 Punkten noch vor Thüringen, das als die Talentschmiee für Ingenieure und Nachwuchsforscher in Deutschland bezeichnet wird. 
Sachsen bildet, so die Autoren weiter, in Relation zum Bedarf der heimischen Wirtschaft in weit über-durchschnittlichem Umfang Nachwuchskräfte in den mathema-tisch/naturwissenschaftlichen und technischen Fächern aus.

"Sachsen ist ein Land der Ingenieure", sage Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva-Maria Stange heute zu den Ergebnissen des vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln vorgelegten Bildungsmonitors 2006. Aus der Studie gehe unter anderem hervor, dass Sachsen im Vergleich zu den anderen Bundesländern gerade bei den Absolventen der mathematisch- natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächer Spitze sei. So sei die Zahl der Ingenieurabsolventen an sächsischen Hochschulen im Zeitraum 2000 bis 2005 deutlich gestiegen und betrage im Jahr 2005 rund 2800.

"Wenn wir uns ansehen, was in den nächsten Jahren gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in der Wirtschaft dringend benötigt wird, dann sind das gut ausgebildete Ingenieure." Allein in Sachsen würden ab 2010 rund 21 tausend Ingenieure und Naturwissenschaftler gebraucht.

(mkr) 

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