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Biomasse-Forschungszentrum schafft bis zu 100 hochqualifizierte Arbeitsplätze

am . Veröffentlicht in Bildung

Nachdem die Entscheidung schon in der letzten Woche durchgesickert war, hat Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Berlin auch offiziell den Bau des Deutschen Biomasse- Forschungszentrum in Leipzig mitgeteilt. Die Stadt hatte sich in einer mehr als zwei Jahre dauernden Diskussion gegen Braunschweig, Potsdam und Cottbus durchgesetzt. Den Ausschlag für Leipzig hätten zwei dort angesiedelte Institute gegeben: Das Umweltforschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft und das Institut für Energetik und Umwelt. Im Haushalt 2008 seien für das Biomasse-Forschungszentrum vier Millionen Euro eingestellt worden.

Die Einrichtung soll zum Jahresende die Arbeit aufnehmen und im Bereich der Biomasse forschen, aus der Strom, Wärme und Kraftstoffe erzeugt wird. Hier soll mittelfristig eine wissenschaftliche Spitzenposition erreicht werden. Angesiedelt wird es im Süden der Stadt, erwartet werden zwischen 50 und 100 hochqualifizierte Arbeitsplätze.

Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange zeigte sich hocherfreut über die Entscheidung: "Am Standort Leipzig findet das Biomasse-Forschungszentrum gute Bedingungen und die richtigen Partner in der unmittelbaren Umgebung. Horst Seehofer hat zu Recht auf das Umweltforschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft und das Institut für Energetik und Umwelt als wichtige Partner in der Region hingewiesen. Die Entscheidung für Sachsen ist ein Zeichen der Anerkennung für die vielfältigen Forschungsaktivitäten in diesem Land und ein weiterer Schub für den Forschungsstandort Sachsen."

(msu) 

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