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Erweiterte Masken-Pflicht in Leipzig

Erweiterte Masken-Pflicht in LeipzigLeipzig. Als Reaktion auf die steigenden Corona-Infektionszahlen hat die Stadt Leipzig in einer Allgemeinverfügung die durch den Freistaat Sachsen festgelegten Gesundheitsschutzmaßnahmen im Stadtgebiet umgesetzt.

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SC DHfK Leipzig vor wegweisendem Spiel in Stuttgart

SC DHfK Leipzig vor wegweisendem Spiel in StuttgartLeipzig. Am morgigen Donnerstagabend treten die Bundesligahandballer des SC DHfK Leipzig beim punktgleichen TVB Stuttgart zu ihrem nächsten Auswärtsspiel an. Dort gilt es, die Heimniederlage von der Vorwoche vergessen zu machen.

Heute vor 46 Jahren: Das Symbol der Deutschen Teilung "Die Mauer" wurde gebaut

am . Veröffentlicht in International

Stasi Zentrale in Leipzig - Heute Gedenkstätte für die Unterdrückung eines VolkesIn der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 begannen die Nationale Volksarmee (NVA), die Deutsche Grenzpolizei (Vorläufer der der Grenztruppen der DDR), die Schutz- und Kasernierte Volkspolizei und Angehörige der Betriebskampfgruppen die Straßen und Gleiswege nach West-Berlin abzuriegeln. Die Sowjetischen Besatzungstruppen hielten sich in Gefechtsbereitschaft und waren an den alliierten Grenzübergängen präsent.

Alle noch bestehenden Verkehrsverbindungen zwischen den beiden Ost- und West-Berlin wurden unterbrochen. Die Züge der Berliner U-bahn fuhren ab 13. August abends ohne reguläre Stopps auf den im Ostteil befindlichen Bahnhöfen, die nun zu so genannten Geisterbahnhöfen wurden. Nur der Bahnhof Friedrichstraße verblieb als Grenzübergangsstelle.

An diesem Tag im August 1961 wurden Familien und Freunschaften gewaltsam auseinander gerissen und junge Lieben verzweifelten am Schmerz der Trennung. Menschliche Schicksale wurden über Nacht in Tragödien verwandelt. Nur bis zum September des Jahres 1961 flüchteten allein von den eingesetzten Sicherungskräften 85 Personen nach West-Berlin, außerdem gab es 216 gelungene Fluchtversuche von 400 Menschen. Das wohl bekannteste Bild ist dabei wohl von Conrad Schumann, wie er an der Bernauer Straße den Stacheldrat übersprang.

In den folgenden Jahren gab es immer wieder Versuche aus der DDR zu flüchten, was teilweise gelang aber es gab auch viele Tote an der Deutsch-Deutschen Grenze.

Am heutigen Tage werden viele Gedenkveranstaltungen und Gottesdienste zu diesem traurigen Jubileum stattfinden, sie können das entstandene Leid nicht rewidieren, jedoch ist es wichtig, dass die vielen Opfer nicht in Vergessenheit geraten.

Wir alle sollten langsam auch die Mauer in den Köpfen abbauen. "Ossis" und "Wessis" wird es hoffendlich in den kommenden Jahren nicht mehr in den Köpfen geben. Wir sollten uns alle etwas ins Herz schauen und verstehen, dass wir alle nur Menschen sind, wo auch immer wir das Licht dieser Welt erblickt haben. (msc)

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