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Leipzig

Verkehrsfreigabe der Plagwitzer Brücke im Juni 2020 geplant

Verkehrsfreigabe der Plagwitzer Brücke im Juni 2020 geplantLeipzig. Die Verkehrsfreigabe für die Plagwitzer Brücke in Leipzig ist auf den Juni 2020 verschoben worden.

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Erster Spatenstich für Sachsens größte Hochwasserbaustelle

am . Veröffentlicht in Sachsen

Grimma. Umwelt- und Landwirtschaftsminister Stanislaw Tillich hat am Freitag, den 10. August mit dem ersten Spatenstich den Startschuss für die derzeit größte Hochwasserschutz-Baustelle des Freistaates Sachsen gegeben. In Grimma entsteht ein Hochwasserschutzsystem, dessen Hauptbestandteil eine 2,8 Kilometer lange Mauer ist. Dadurch soll die Muldestadt künftig vor einem Jahrhundert-Hochwasser geschützt werden. Grimma erhält zum ersten Mal in seiner mehr als 800-jährigen Geschichte einen angemessenen Schutz vor Hochwasser, so sagte Tillich. Er freute sich, dass nach den geführten Diskussionen eine Lösung gefunden ist, die sowohl dem Hochwasser- als auch dem Denkmalschutz und dem Stadtbild gerecht werde. Die Baumaßnahmen, haben ein Gesamtvolumen von 23,5 Millionen Euro und sollen voraussichtlich 2011 abgeschlossen sein.

Der Bau der Mauer ist in vier Abschnitte aufgeteilt. Ein fünfter Bauabschnitt verläuft über die gesamte Baulänge. In neun Meter Tiefe wird eine unterirdische Dichtwand errichtet. Dieses sogenannte Grundwasserkommunikationssystem dient der Binnenentwässerung sowie der Durchführung verschiedener Medien. Mit dem komplexen System erfolgt die Entwässerung von der Stadt zur Mulde in Nicht-Hochwasserzeiten. Im Hochwassrfall soll das Eindringen von Grundwasser vom Fluss her in die Stadt verhindert werden. Die Kosten allein für den fünften Bauabschnitt betragen 7,6 Millionen Euro.

Um den städtebaulichen und denkmalschutzrechtlichen Anforderungen der mittelalterlichen Stadt gerecht zu werden, wurden im Vorfeld mehrere Möglichkeiten für den Hochwasserschutz geprüft.

So gab es Untersuchungen anhand eines aufwendigen Stadtmodells im Maßstab 1: 50. Außerdem wurde die Technische Universität Dresden mit umfangreichen hydro-numerischen Simulationen beauftragt.
"Der nunmehr gefundene Kompromiss hat die Baukosten um fünf Millionen Euro steigen lassen. Ein Mehr, das bis an die finanzielle Belastungsgrenze geht. Es war ein steiniger Weg, aber anders hätte es keine Baugenehmigung gegeben..." so Tillich.

Die entfesselte Mulde überflutete beim Hochwasser 2002 die Grimmaer Innenstadt mit ihren historischen Gebäuden bis zu dreieinhalb Metern. Der Schaden betrug 220 Millionen Euro.

(ULFS/msc)

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