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Bundesminister Gabriel und Minister Tillich bei der Wismut in Königstein

am . Veröffentlicht in Sachsen

Königstein. "In Sachsen hat sich in Sachen Umweltschutz in den letzten Jahren eine Menge getan", so Umwelt- und Landwirtschaftsminister Stanislaw Tillich. Gemeinsam mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel informierte er sich heute bei der Wismut GmbH in Königstein (Lkrs. Sächsische Schweiz) über Arbeiten an den sächsischen Sanierungsstandorten des ehemaligen Uranerzbergbaus. Wie Tillich betonte, werde hier eine der größten Umweltsünden aus DDR-Zeiten beseitigt. "Der Bund hat inzwischen über 2,25 Milliarden Euro für die Sanierungsarbeiten der Wismut-Hinterlassenschaft in Sachsen ausgegeben, davon allein fast 700 Millionen Euro auf Königstein", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. "Dieses Geld ist gut angelegt. Denn es ist uns gelungen, die Strahlenbelastungen weitgehend zu beseitigen." Die untertägigen Arbeiten am Standort Königstein kosteten bisher rund 400 Millionen Euro.

Die beiden Minister erkundigten sich vor allem über die weitere Flutung der Grube in Königstein. Sie gilt aufgrund der Lage im Landschaftsschutzgebiet und wegen der Nähe zu Trinkwasserspeicher und Elbe als besonders schwierig. Weltweit gibt es kein vergleichbares Vorhaben. Vor sechs Jahren entschieden sich hier Behörden und die Wismut GmbH als Sanierer für eine gesteuerte Flutung. Dabei ist es jederzeit möglich, die Flutung der Grube zu unterbrechen. Ziel dabei ist, wieder naturnahe Verhältnisse herzustellen. Das heißt, den größten Anteil der Schadstoffe zu entfernen und das noch vorhandene Uran wieder dauerhaft im Gestein unter Tage zu binden. Das belastete Wasser wird danach chemisch und physikalisch gereinigt, bevor es schadstofffrei in die Elbe eingeleitet wird. Ein umfassendes Messstellennetz vom Landesamt für Umwelt und Geologie und der Wismut GmbH überprüft kontinuierlich Wasser und Luft. Das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Strahlenschutz sind an den strahlenschutzrechtlichen Genehmigungen beteiligt.

In Königstein wurden zwischen 1967 und 1990 insgesamt 18.000 Tonnen Uran gefördert. Seit 1984 wurde eine besondere Abbaumethode angewandt. Mit Hilfe einer Schwefelsäurelösung, die in den Berg gepumpt wurde, wurde das Uranerz ausgelaugt.

(SMUL/mkr) 

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