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Leipzig

Verkehrsfreigabe der Plagwitzer Brücke im Juni 2020 geplant

Verkehrsfreigabe der Plagwitzer Brücke im Juni 2020 geplantLeipzig. Die Verkehrsfreigabe für die Plagwitzer Brücke in Leipzig ist auf den Juni 2020 verschoben worden.

Sport

SV Union Halle-Neustadt steigt in 1. Bundesliga auf

SV Union Halle-Neustadt steigt in 1. Bundesliga aufHalle (Saale)/ Leipzig. Bereits am 18. März hatte die Handball Bundesliga Frauen (HBF) festgelegt, die aktuelle Saison vorzeitig abzubrechen. Jetzt stehen auch die Abschlusstabellen der 1. und 2. Bundesliga fest.

 

Vorerst keine Gefahr durch Maul- und Klauenseuche in Deutschland

am . Veröffentlicht in Sachsen

Berlin. Der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) auf einem Betrieb mit 64 Rindern am 3. August ist in Surrey birgt nach Expertenansicht vorerst keine Gefahr für Deutschland. Alle erforderlichen Maßnahmen seien getroffen worden.


Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium mitteilte, seien nach Informationen der elektronischen EU-Datenbank TRACES in den vergangenen sechs Wochen insgesamt 39 Schafe in vier Transporten, ein Bulle und zwei Zootiere aus Großbritannien in deutsche Betriebe geliefert worden. Die britischen Ursprungsbetriebe sind jeweils über 100 km vom Seuchenausbruch entfernt. Die Schafe sind auf sieben Betriebe in Hessen (drei Betriebe), Bayern, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen (je ein Betrieb) verteilt worden. Der Bulle ist an einen Zuchtbetrieb in Schleswig-Holstein geliefert worden, die beiden Zootiere, ein Vikunja und ein Wasserschwein, befinden sich im Zoo in Dresden. Alle Empfängerbetriebe sind bislang klinisch unauffällig und stehen unter amtlicher Beobachtung. Untersuchungen zur Abklärung sind eingeleitet. Das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems konnte für die ersten Betriebe bereits Entwarnung geben.

Gestern Vormittag befasste sich  die Bund-Länder-Taskforce Tierseuchen mit der Situation. Sie kam  zu dem Ergebnis gekommen, dass die erforderlichen Maßnahmen zur Abklärung schnell und umfassend ergriffen worden sind. Die Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern, der Europäischen Kommission und den britischen Behörden funktioniere schnell und reibungslos, so das Bundeslandwirtschaftsministerium.

Eine Schutzentscheidung ist gestern Nachmittag von der Europäischen Kommission erlassen worden. Sie entspricht im wesentlichen den Maßnahmen von 2001. Klauentiere, Fleisch (ausgenommen vor dem 15. Juli 2007 gewonnenes und getrennt gelagertes Fleisch), Fleischprodukte, Samen, Embryonen, Häute usw. dürfen im EU-Handel Großbritannien bis auf weiteres nicht verlassen. Der Ständige Ausschuss (Vertreter der Mitgliedsstaaten und der Kommission) wird sich morgen erneut mit der Lage befassen.

(msu) 

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