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Leipzig

Weihnachtsmarkt in Leipzig soll stattfinden

Weihnachtsmarkt in Leipzig soll stattfindenLeipzig. Der Leipziger Weihnachtsmarkt soll nach Angaben der Stadtverwaltung auch 2020 stattfinden. Allerdings wird es keinen Verlauf von Speisen und Getränken geben.

 

Sport

26:22-Auftaktsieg der Piranhas bei der Bundesliga-Reserve des SV Union Halle-Neustadt

26:22-Auftaktsieg der Piranhas bei der Bundesliga-Reserve des SV Union Halle-NeustadtLeipzig. Nach der langen Corona-Zwangspause haben die Piranhas des SC Markranstädt einen erfolgreichen Start in die neue Saison der 3. Handball-Bundesliga Mitte hingelegt und gewannen ihr Auftaktspiel in Halle mit 26:22 (14:12).

Interkulturelle Wochen vom 17. September bis 3. Oktober

am . Veröffentlicht in Leipzig

Leipzig. Die diesjährigen Interkulturellen Wochen vom 17. September bis 3. Oktober in Leipzig bieten ein opulentes Programm mit über 160 vielfältigen Angeboten. So umfangreich war das Programm der Interkulturellen Wochen in Leipzig in seiner nunmehr 17-jährigen Geschichte noch nicht.


Zu den rund 100 Veranstaltern zählen interkulturelle Vereine ebenso wie Bürgervereine, Theater, Religionsgemeinschaften, Jugendzentren und Sportvereine.

„Dass Zusammenleben hier und heute in aller Unterschiedlichkeit gelingt, ist nicht selbstverständlich. So bieten die Interkulturellen Wochen zahlreiche Gelegenheiten, Migrantinnen und Migranten in unserer Stadt kennen zu lernen, ihre Geschichte und Geschichten zu erfahren, sich im Gespräch, in lockerer Runde, bei Bewegung, Spiel und Musik über Gemeinsamkeiten und Unterschiede auszutauschen“, betonen Schirmherr Burkhard Jung und der Vorsitzende des Stadtökumenekreises, Lothar Vierhock, in ihrem Grußwort für das 30-seitige Programmheft und laden ein „zu kleinen und großen interkulturellen Höhepunkten“.

Den offiziellen Auftakt der zweiwöchigen Veranstaltungsreihe bildet der Ökumenische Eröffnungsgottesdienst am 17. September um 17 Uhr in der Nikolaikirche.

Während der Interkulturellen Wochen können die Besucher virtuelle, musikalische und kulinarische Reisen in verschiedene Länder unternehmen. Moldawien, Nigeria, Indien und Argentinien gehören in diesem Jahr neben vielen anderen dazu.

Migranten, die hier leben, kommen zahlreich selbst zu Wort – in Gottesdiensten und Gemeinde veranstaltungen, bei Gesprächsabenden im Stadtteil oder im Rahmen von Film- und Theateraufführungen zu den Themen Heimat, Identität und Toleranz.

Der interreligiöse Dialog und der gemeinsame Sport von Einheimischen und Migranten gehören zu den etablierten Schwerpunkten der Interkulturellen Wochen. Kinder dürfen sich auf exotische Feste oder Lesenachmittage freuen. Es besteht die Möglichkeit, sich einmal an Chinesisch oder Esperanto heranzutasten oder die vorhandenen Fremdsprachenkenntnisse beim Leipziger Sprachenabend zu testen.

In Vorträgen und Diskussionsrunden, unter anderem beim traditionellen Menschenrechts forum, wird über Chancengleichheit von Migrantinnen und Migranten nachgedacht und darüber, was zu tun ist, um sie zu erreichen. 

Etwas Besonderes ist in diesem Jahr die Ausstellung „UN Millennium Gates. Acht Tore. Acht Ziele.“ Sie wird vom 26. bis 30. September auf dem Burgplatz zu sehen sein und informiert über die im Jahr 2000 von der UNO beschlossenen weltweiten Entwicklungsziele bis zum Jahr 2015. Zahlreiche Leipziger Vereine und Einrichtungen präsentieren vor Ort ihre Initiativen zur Umsetzung dieser Ziele auf lokaler Ebene und laden dazu ein, auf dem Burgplatz selbst aktiv zu werden. An den Abenden während der Ausstellung informieren verschiedene Referenten über die einzelnen Ziele und spezifische Probleme, zum Beispiel Beschneidung und Kinderarbeit. Ein Besuch der Ausstellung ist auch für Schulklassen geeignet. Über das Begleitprogramm informiert ein gesondertes Faltblatt.

Das große Interkulturelle Fest, traditioneller Höhepunkt zum Abschluss der „Wochen“, findet in diesem Jahr am 3. Oktober von 11 bis 19 Uhr auf dem Leipziger Marktplatz statt und bietet wieder ein stimmungsvolles Programm mit Musik und Tanz aus vier Kontinenten.

Die Interkulturellen Wochen, die im bundesweiten Vergleich zur Spitze gehören, werden vom städtischen Referat Ausländerbeauftragter koordiniert. „Umfang, Buntheit und Niveau der diesjährigen Interkulturellen Wochen in Leipzig spiegeln in beeindruckender Weise die  Potenziale wider, die aus dem Zusammenleben von Migranten und Einheimischen  erwachsen. Den zahlreichen alten und neuen Veranstaltern gilt meine große Anerkennung. Ihnen ist es zu verdanken, dass unsere Interkulturellen Wochen mittlerweile aus dem Leipziger Festkalender nicht mehr wegzudenken sind“, so der Leiter des Referates, Stojan Gugutschkow.

Das Programmheft der Interkulturellen Wochen liegt an zahlreichen öffentlichen Stellen - in Bürgerämtern, Bibliotheken, kulturellen und gastronomischen Einrichtungen - zum Mitnehmen aus.

weitere Informationen: http://www.leipzig.de/ikw

(Stadt Leipzig)

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